Kioskscreen next – QUAD zeigt den Technology-Wandel
EuroShop 2026 – Handel im Wandel: Wie Technologie wirklich wirkt
Personalmangel, steigende Kosten, wachsende Kundenerwartungen – der Druck auf den Handel wächst. Karsten Hinners von der QUAD GmbH erklärt im Interview mit Best Retail Cases, wie Self-Checkout, Kiosk und elektronische Etiketten heute schon helfen, wie Online und Offline zusammenwachsen und welche Rolle KI dabei spielt.
Einen ersten Eindruck vom Messeauftritt gibt es hier:
Angelique Szameitat mit Karsten Hinners, QUAD GmbH, im Gespräch
Karsten, was war das große Highlight von QUAD auf der EuroShop 2026?
Karsten Hinners: Im Mittelpunkt stand für uns die sinnvolle Integration von Innovationen – konkret am Beispiel von Self-Checkout, Kiosk und elektronischen Etiketten. Wie das in der Praxis aussieht, erläutern wir im Video.
Welche Themen spielen aus Eurer Sicht aktuell eine zentrale Rolle im Markt und warum?
Karsten Hinners: Der Handel steht aktuell unter einem enormen Druck – steigende Kosten, Personalmangel und wachsende Kundenerwartungen sind die zentralen Herausforderungen. Technologie und starke Partnerlösungen sind der Schlüssel, um diesen Druck zu bewältigen. Was mich dabei besonders freut: Durch neue Software-Lösungen und eine zentrale Hardwarebeschaffung werden diese Technologien heute auch für kleinere und mittelständische Unternehmen zugänglich. Self-Checkout, Kiosk oder elektronische Etiketten – das war lange Zeit ausschließlich großen Handelsketten vorbehalten. Das ändert sich gerade grundlegend, und genau da begleiten wir unsere Kunden.
On- und Offlinewelt verschmelzen zunehmend und KI ist ohnehin ein unumgängliches Thema. Was bedeutet diese Entwicklung konkret für Euch?
Karsten Hinners: Die Verschmelzung von Online und Offline ist für uns ein sehr konkretes Thema. Elektronische Etiketten spielen dabei eine zentrale Rolle: Über die Software-Lösungen unserer Partner lassen sich Preise und Informationen zentral – also gleichzeitig im Webshop und im stationären Store – steuern und synchronisieren. Das schafft Konsistenz für den Kunden und entlastet die Mitarbeitenden enorm.
Beim Thema KI setzen wir auf Edge-Kameras, die direkt am Point of Sale zum Einsatz kommen. Sie beschleunigen die Produkterkennung und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Loss-Prevention. Das ist ein sehr pragmatischer KI-Einsatz – nah am Prozess, mit messbarem Nutzen. Und das passt genau zu unserem Ansatz: Wir starten nicht mit der Technologie, sondern mit der Frage, was der Kunde wirklich erreichen möchte. Dann entscheiden wir gemeinsam, welche Lösung sinnvoll ist.
Angelique Szameitat
Chefredaktion GFM Nachrichten - Digital für Handel und Marketing
Direktor & Moderator Best Retail Cases






