Self-Service Bestellung an der Frischetheke: Das EDEKA EasyOrder Terminal

EDEKA Jensen, Uetersen

Gerberstraße 3, 25436 Uetersen-Moorrege, Deutschland, ,

Overview

Software
Customers
01.12.2025
Award 2026

Description

Das EasyOrder Terminal ermöglicht Kundinnen und Kunden an der Frischetheke von EDEKA Jensen, Uetersen, ihre Fleisch- und Wurstbestellung digital aufzugeben, so wie man es von Fast-Food-Ketten kennt. Während das Personal an der Theke die Bestellung zusammenstellt, setzt der Kunde seinen Einkauf fort und holt die Ware anschließend im Selbstbedienungsbereich der Kühltheke ab. Zum Einsatz kam hier der Anbieter eyefactive mit interaktive Touchscreen-Software und Self-Service-Lösungen.

Die Herausforderung
Zu Stoßzeiten führt die Schlange an der Frischetheke zu Wartezeiten, zu weniger Beratung, zu geringerer Kundenzufriedenheit und im schlechtesten Fall zum Kaufabbruch. Wer es eilig hat, geht weiter, und der Umsatz ist verloren. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, qualifiziertes Thekenpersonal zu gewinnen.

Der Prozess des EasyOrder Terminals

  1.  Der Kunde bestellt am Touchscreen und erhält einen Bestellbeleg.
  2.  Die Theke erhält den Auftrag und stellt die Bestellung zusammen.
  3.  Der Kunde setzt in der Zwischenzeit seinen Einkauf fort.
  4.  Der Kunde holt die Ware an der SB-Theke ab und bezahlt wie gewohnt an der Kasse.

Ein Angebot, kein Ersatz
Das EasyOrder Terminal ist bewusst als Angebot gebaut, nicht als Ersatz. Ist an der Frischetheke wenig los, bleibt der direkte Weg der schnellste. Seine Stärke spielt das Terminal in dem Moment aus, in dem sich eine Schlange bildet. Dann entsteht ein Vorteil auf beiden Seiten. Kundinnen und Kunden geben ihre Bestellung auf, ohne lange anzustehen, und setzen ihren Einkauf fort. Für das Thekenteam verschiebt sich zugleich die Zeitverteilung. Weniger Zeit fließt in das Aufnehmen von Bestellungen im Gespräch, mehr in das Zusammenstellen der Ware.

Mehr Zeit für echte Beratung
Die persönliche Beratung konzentriert sich damit auf die Kundinnen und Kunden, die sie wirklich wünschen. Wer Fragen zum Zuschnitt, zur Zubereitung oder zur Menge hat, bekommt sie weiterhin an der Theke beantwortet, und zwar von Fachkräften, die in diesem Moment nicht unter dem Druck einer wartenden Schlange stehen. In einem Arbeitsmarkt, in dem qualifiziertes Thekenpersonal knapp ist, liegt darin ein großer Gewinn.

Neue Zielgruppen an der Bedientheke
Für eine jüngere Zielgruppe, die Self-Service aus jedem anderen Lebensbereich kennt, ist die Bestellung am Touchscreen der vertrautere Weg. Und weil sich die Oberfläche in mehreren Sprachen bedienen lässt, fällt für Kundinnen und Kunden ohne sicheres Deutsch eine Hürde weg.

Ausblick
Das Terminal wird zur Werbe- und Verkaufsfläche. Im Leerlauf können einzelne Artikel gezielt beworben werden und direkt in die Bestellung führen, vom Aktionsangebot bis zum Abverkauf kurzfristig verfügbarer Ware. Durch das Terminal entstehen außerdem wichtige Nutzungsdaten die ausgewertet werden können.

Technologie

  •  Software: App ShoppingAssistant, Teil der eyefactive AppSuite, einer no-code Plattform für Touchscreen Anwendungen im Handel
  •  Hardware: POLYTOUCH SWIFT 24 von Pyramid, 24 Zoll Kiosk Touchscreen Terminal mit integriertem Bondrucker, entwickelt und produziert in Deutschland
  •  Live seit: Dezember 2025, im normalen Marktbetrieb bei EDEKA Jensen in Uetersen nahe Hamburg

„Mit dem Touchscreen-Kiosk ermöglichen wir unseren Kundinnen und Kunden ein komfortables Bestellen ohne Wartezeit.”
Lennart Jensen, EDEKA Jensen

Good to know: Hier klicken

Solution features

Marketing & Sales
Content Management
POS Activation & Store Marketing
Solutions & Operations
Communication Technology
Digital Signage
Price & Product Information
Smart Store Technologies
Other Features
AI-Systems & AR/VR

About the solution

Name: EasyOrder Terminal für die Frischetheke
Technologie: Software: eyefactive AppSuite, eine no-code Plattform für Touchscreen Anwendungen im Handel, eingesetzte App ShoppingAssistant. Versorgung mit Produktdaten und Bildern aus ERP und PIM. Hardware: POLYTOUCH SWIFT 24 von Pyramid, 24 Zoll Touchscreen mit integriertem Bondrucker und 2D Scanner. Einordnung: Smart Retail, Self Service Kiosk am Point of Sale.
Projektziel: Ziel war ein Self-Service-Angebot, das die Bedientheke entlastet, effizienter macht und die Kundenzufriedenheit erhöt. Drei Leitplanken waren gesetzt. Die persönliche Beratung musste vollständig erhalten bleiben, der Kassenprozess sollte bestehen bleiben, und das Terminal musste für jede Altersgruppe intuitiv bedienbar sein. Außerdem sollte der Pilot von Anfang an so schlank bleiben, dass eine Übertragung auf weitere Märkte mit geringem Aufwand möglich ist.
Projektumfang: eyefactive verantwortete das Gesamtprojekt. Dazu gehörten die Platzierung des Terminals direkt an der Theke und die Festlegung des Ausgabepunkts an der SB-Theke, die Aufbereitung der Sortimentsdaten, die Gestaltung der Bedienoberfläche sowie die Einrichtung von Kundenbeleg und internem Arbeitsauftrag per Bondruck. Hinzu kamen Aufbau und Inbetriebnahme vor Ort, die Schulung des Marktteams und die Betreuung im laufenden Betrieb. Hardwarepartner ist Pyramid.
Innovation: Self Service an der Kasse ist im Handel heute bereits weit verbreitet. Neu ist der Einsatz an der Bedientheke, dem Ort mit der längsten Wartezeit und der höchsten Beratungsdichte. Die Innovation liegt dabei nicht in der Hardware, sondern im Prozessdesign. Weil Bestellung und Abholung entkoppelt sind, wodurch der Kunde wertvolle Zeit spart und die Fachkräfte an der Theke entlastet werden. Neu ist auch das Betriebsmodell. Der Markt pflegt Sortiment und Oberfläche selbst, ohne IT Projekt.
Kosten: Umgesetzt als Pilot mit bewusst schlankem Aufbau. Serienhardware statt Sonderanfertigung, lizenzierte Softwareplattform statt Individualentwicklung. Das hielt Investition und Projektdauer klein. Eine Integration in das Kassensystem war nicht nötig, weil wie gewohnt an der Kasse bezahlt wird. Damit entfielen Schnittstellenkosten und IT Aufwand im Markt. Das Terminal steht freistehend, ein Umbau der Theke war nicht erforderlich. Kosten: Hardware, Lizenz, Einrichtung, Support.
Replizierung: Übertragbar ist der Case, weil er ohne Kassenintegration, ohne Thekenumbau und ohne großes Entwicklungsprojekt auskommt. Ein weiterer Markt braucht Hardware, Lizenz und seine eigenen Sortimentsdaten, mehr nicht. Das Prinzip trägt an jeder Bedientheke, ob Fleisch, Käse, Fisch oder Backwaren, und darüber hinaus überall dort, wo bestellt, vorbereitet und später abgeholt wird. Als nächste Ausbaustufe sind Vorbestellungen für Folgetage geplant.

Use-Case customer:

EDEKA Jensen, Uetersen

Location: Gerberstraße 3, 25436 Uetersen-Moorrege, Deutschland, 25436 , Germany

Use-Case-Region:

Website: https://www.edeka.de/

Case Location

Transport
Supermarkets
Schools
Restaurants
Pharmacies
Hospitals

Video

video image

Use Favorite for your own search profile

Contact Me

You can reply to private messages from "Inbox" page in your user account.
  • VOTE NOW

    Jetzt für diesen Case abstimmen

    Voten Sie für Ihren Lieblings-Case, indem Sie Ihre E-Mail-Adresse angeben.

    E-Mail Adresse *

    Kommentar

    Sie müssen die Datenschutzerklärung lesen und akzeptieren, um fortzufahren
    Sie müssen die Teilnahmebedingungen lesen und akzeptieren, um fortzufahren
    Vielen Dank, Ihre Bewertung wird eingereicht.

    * Pflichtfelder


     
    Here the ranking procedure of Jury-Ranking

     

    ALL WINNERS of the DACH Award December 2025 – 15 use-cases in various categories!

  • Similar Listings

    Similar Listings

    4
    Attraktives HPC-Laden, wo andere Anbieter Lücken hinterlassen – JOLT Energy
    Award 2026
    Retail Technology

    Attraktives HPC-Laden, wo andere Anbieter Lü...

    with REWE, Vinzenzmurr
    Am Standort REWE/Vinzenzmurr in der Nymphenburger Straße 166 in München zeigt JOLT Energy, wie sich batteriegepuffertes High-Power-Charging selbst unter extremen Flächen- und Netzrestriktionen realisieren lässt. Trotz begrenzter Netzleistung und fehlendem Platz für eine Trafostation entstanden zwei HPC-Ladeplätze – ohne Verlust eines der fünf vorhandenen Ste ...
    4
    Ein vernetztes Self-Checkout-Ökosystem bei famila Nordost
    Award 2026
    Retail Technology

    Ein vernetztes Self-Checkout-Ökosystem bei f...

    with famila Nordost
    Bei famila Nordost verbindet shopreme unterschiedliche Self-Checkout-Angebote zu einem einheitlichen, skalierbaren Ökosystem: Kunden wählen zwischen Handscannern von Zebra und Smart Carts mit Hardware von Hanshow. Die famila App begleitet sie dabei durch Identifikation, Scannen und Kaufabschluss. Kundenbindung, Coupons, Retail Media und bestehende Self-Check ...
    2
    Wie HORNBACH mit Perspectix die Planung von Baumärkten digitalisiert
    Award 2026
    Retail Technology

    Wie HORNBACH mit Perspectix die Planung von ...

    with Hornbach & Perspectix AG
    HORNBACH hat innerhalb von nur 14 Monaten die P’X Retail Solution von Perspectix für die Planung von 171 Bau- und Gartenmärkten in neun europäischen Ländern eingeführt. Rund 1.200 Warenträgertypen und 10.000 bestehende Planogramme wurden dafür in realitätsnahe 3D-Darstellungen überführt. Heute arbeiten rund 3.800 Nutzer aus Zentrale, Marktleitung und Fachabt ...
    5
    HOUSE OF SILHOUETTE
    Award 2025
    Retail Technology

    HOUSE OF SILHOUETTE

    with Silhouette International Schmied AG
    Anlässlich ihres 60-jährigen Jubiläums setzt die renommierte Full-Service-Brillenmanufaktur Silhouette Group mit der Eröffnung des HOUSE OF SILHOUETTE am 2. Dezember 2024 in Wien neue Maßstäbe für Premium-Optik. In einem historischen Gebäude an der prestigeträchtigen Adresse Herrengasse 1 werden Besucher in einem exklusiven Store empfangen, der sie in die We ...
    3
    PAYBACK goes local – Mit der Sparkassen-Card zum Händler ums Eck
    Award 2025
    Retail Technology

    PAYBACK goes local – Mit der Sparkassen-Card...

    with S-Markt & Mehrwert GmbH & Co. KG
    Die Sparkassen-Finanzgruppe und PAYBACK schaffen ein einzigartiges Loyalty-Ökosystem: °Punkte sammeln bei Produktabschluss, Online-Shopping und lokalem Einkauf – mit der Sparkassen-Card (Debitkarte) als Identifier. Nahezu alle Sparkassen und tausende Händler sind bereits integriert. Die Lösung stärkt den lokalen Handel und ermöglicht auch kleinen Unternehmen ...
    2
    Mit KI gegen Schwund: EDEKA Jäger modernisiert den Self-Checkout
    Award 2025
    Retail Technology

    Mit KI gegen Schwund: EDEKA Jäger modernisie...

    with EDEKA Jäger
    EDEKA Jäger setzt in seinem Store am Stuttgarter Flughafen als einer der ersten in Deutschland an seinen Selbstbedienungskassen die Lösung Vynamic® Smart Vision I Shrink Reduction von Diebold Nixdorf ein. Die KI-basierte Technologie adressiert Fehlbedienungen an der SB-Kasse – sowohl unbeabsichtigter als auch bewusster Art – und bietet dem Handel so Schutz v ...

    Compare Cases

    Matthias Woggon