Use-Case customer:
EDEKA Jensen, Uetersen
Location: Gerberstraße 3, 25436 Uetersen-Moorrege, Deutschland, 25436 Uetersen, Germany
Use-Case-Region: D-A-CH
Website: https://www.edeka.de/
EDEKA Jensen, Uetersen
Das EasyOrder Terminal ermöglicht Kundinnen und Kunden an der Frischetheke von EDEKA Jensen, Uetersen, ihre Fleisch- und Wurstbestellung digital aufzugeben, so wie man es von Fast-Food-Ketten kennt. Während das Personal an der Theke die Bestellung zusammenstellt, setzt der Kunde seinen Einkauf fort und holt die Ware anschließend im Selbstbedienungsbereich der Kühltheke ab. Zum Einsatz kam hier der Anbieter eyefactive mit interaktive Touchscreen-Software und Self-Service-Lösungen.
Die Herausforderung
Zu Stoßzeiten führt die Schlange an der Frischetheke zu Wartezeiten, zu weniger Beratung, zu geringerer Kundenzufriedenheit und im schlechtesten Fall zum Kaufabbruch. Wer es eilig hat, geht weiter, und der Umsatz ist verloren. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, qualifiziertes Thekenpersonal zu gewinnen.
Der Prozess des EasyOrder Terminals
Ein Angebot, kein Ersatz
Das EasyOrder Terminal ist bewusst als Angebot gebaut, nicht als Ersatz. Ist an der Frischetheke wenig los, bleibt der direkte Weg der schnellste. Seine Stärke spielt das Terminal in dem Moment aus, in dem sich eine Schlange bildet. Dann entsteht ein Vorteil auf beiden Seiten. Kundinnen und Kunden geben ihre Bestellung auf, ohne lange anzustehen, und setzen ihren Einkauf fort. Für das Thekenteam verschiebt sich zugleich die Zeitverteilung. Weniger Zeit fließt in das Aufnehmen von Bestellungen im Gespräch, mehr in das Zusammenstellen der Ware.
Mehr Zeit für echte Beratung
Die persönliche Beratung konzentriert sich damit auf die Kundinnen und Kunden, die sie wirklich wünschen. Wer Fragen zum Zuschnitt, zur Zubereitung oder zur Menge hat, bekommt sie weiterhin an der Theke beantwortet, und zwar von Fachkräften, die in diesem Moment nicht unter dem Druck einer wartenden Schlange stehen. In einem Arbeitsmarkt, in dem qualifiziertes Thekenpersonal knapp ist, liegt darin ein großer Gewinn.
Neue Zielgruppen an der Bedientheke
Für eine jüngere Zielgruppe, die Self-Service aus jedem anderen Lebensbereich kennt, ist die Bestellung am Touchscreen der vertrautere Weg. Und weil sich die Oberfläche in mehreren Sprachen bedienen lässt, fällt für Kundinnen und Kunden ohne sicheres Deutsch eine Hürde weg.
Ausblick
Das Terminal wird zur Werbe- und Verkaufsfläche. Im Leerlauf können einzelne Artikel gezielt beworben werden und direkt in die Bestellung führen, vom Aktionsangebot bis zum Abverkauf kurzfristig verfügbarer Ware. Durch das Terminal entstehen außerdem wichtige Nutzungsdaten die ausgewertet werden können.
Technologie
„Mit dem Touchscreen-Kiosk ermöglichen wir unseren Kundinnen und Kunden ein komfortables Bestellen ohne Wartezeit.”
Lennart Jensen, EDEKA Jensen
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| Name: | EasyOrder Terminal für die Frischetheke |
| Technologie: | Software: eyefactive AppSuite, eine no-code Plattform für Touchscreen Anwendungen im Handel, eingesetzte App ShoppingAssistant. Versorgung mit Produktdaten und Bildern aus ERP und PIM. Hardware: POLYTOUCH SWIFT 24 von Pyramid, 24 Zoll Touchscreen mit integriertem Bondrucker und 2D Scanner. Einordnung: Smart Retail, Self Service Kiosk am Point of Sale. |
| Projektziel: | Ziel war ein Self-Service-Angebot, das die Bedientheke entlastet, effizienter macht und die Kundenzufriedenheit erhöt. Drei Leitplanken waren gesetzt. Die persönliche Beratung musste vollständig erhalten bleiben, der Kassenprozess sollte bestehen bleiben, und das Terminal musste für jede Altersgruppe intuitiv bedienbar sein. Außerdem sollte der Pilot von Anfang an so schlank bleiben, dass eine Übertragung auf weitere Märkte mit geringem Aufwand möglich ist. |
| Projektumfang: | eyefactive verantwortete das Gesamtprojekt. Dazu gehörten die Platzierung des Terminals direkt an der Theke und die Festlegung des Ausgabepunkts an der SB-Theke, die Aufbereitung der Sortimentsdaten, die Gestaltung der Bedienoberfläche sowie die Einrichtung von Kundenbeleg und internem Arbeitsauftrag per Bondruck. Hinzu kamen Aufbau und Inbetriebnahme vor Ort, die Schulung des Marktteams und die Betreuung im laufenden Betrieb. Hardwarepartner ist Pyramid. |
| Innovation: | Self Service an der Kasse ist im Handel heute bereits weit verbreitet. Neu ist der Einsatz an der Bedientheke, dem Ort mit der längsten Wartezeit und der höchsten Beratungsdichte. Die Innovation liegt dabei nicht in der Hardware, sondern im Prozessdesign. Weil Bestellung und Abholung entkoppelt sind, wodurch der Kunde wertvolle Zeit spart und die Fachkräfte an der Theke entlastet werden. Neu ist auch das Betriebsmodell. Der Markt pflegt Sortiment und Oberfläche selbst, ohne IT Projekt. |
| Kosten: | Umgesetzt als Pilot mit bewusst schlankem Aufbau. Serienhardware statt Sonderanfertigung, lizenzierte Softwareplattform statt Individualentwicklung. Das hielt Investition und Projektdauer klein. Eine Integration in das Kassensystem war nicht nötig, weil wie gewohnt an der Kasse bezahlt wird. Damit entfielen Schnittstellenkosten und IT Aufwand im Markt. Das Terminal steht freistehend, ein Umbau der Theke war nicht erforderlich. Kosten: Hardware, Lizenz, Einrichtung, Support. |
| Replizierung: | Übertragbar ist der Case, weil er ohne Kassenintegration, ohne Thekenumbau und ohne großes Entwicklungsprojekt auskommt. Ein weiterer Markt braucht Hardware, Lizenz und seine eigenen Sortimentsdaten, mehr nicht. Das Prinzip trägt an jeder Bedientheke, ob Fleisch, Käse, Fisch oder Backwaren, und darüber hinaus überall dort, wo bestellt, vorbereitet und später abgeholt wird. Als nächste Ausbaustufe sind Vorbestellungen für Folgetage geplant. |
Use-Case customer:
Location: Gerberstraße 3, 25436 Uetersen-Moorrege, Deutschland, 25436 Uetersen, Germany
Use-Case-Region: D-A-CH
Website: https://www.edeka.de/
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