Erding, 19. Februar 2021

Gewinner der Best Retail Cases Awards: Zalando und BMW Bühler räumen doppelt ab

  • Relevanz, Idee, Innovation und Nutzbarkeit – eine erfahrene Medienjury stimmte über ihre Lieblingscases ab.
  • In der Medienjury: Internet World / iXtenso / Cash.at / Markt Intern / MARKANT Magazin / GFM Nachrichten / Werbetechnik / Handelsverband
  • Die 1. Platzierten Händler mit ihrem Partner: BMW Bühler mit Okomo; Swiss Retail Federation mit Greenliff; Zalando mit Weischer & Havas; o2-Vertriebspartner mit Telefonica
  • Über 1.300 Anwender kürten zusätzlich ihre individuellen Sieger

Wenn Zalando Alltagsmasken aus Werbeplakaten hervorzaubert, ein BMW-Autohaus seine Kunden auf allen Kanälen live berät, eine Plattform zum Personalverleih innerhalb weniger Tage online geht oder o2 seine Vertriebspartner digital unterstützt, sind die Gewinner der Best Retail Cases Awards nicht weit. Bereits zum zweiten Mal wurden mit dem Preis die besten Technologien, Ideen und Services für den On- und Offlineverkauf ausgezeichnet, die sich im praktischen Einsatz bereits bewährt haben. Eine Medienjury und die Anwender selbst wählten dabei unabhängig voneinander ihre Favoriten in drei verschiedenen Kategorien. Die Preisträger wurden gestern in der Best Retail Cases Online-Preisverleihung ausgelobt.

Kategorie-Gewinner: Retail eCommerce & Omnichannel

In der aktuellen Prämierungsrunde waren sich die Webseitenbesucher und die Jurymitglieder dabei häufig einig. So kürten beide die Live-Beratung aus dem virtuellen Showroom zum Sieger der Kategorie Retail eCommerce & Omnichannel. Der Anbieter Okomo sorgt beim Schweizer BMW-Händler BMW Bühler dafür, dass Kunden immer den perfekten Draht zu allen gewünschten Ansprechpartnern finden und ermöglicht zudem eine Live-Beratung über das Internet direkt aus der Filiale. Dabei sind auf Kundenseite keine zusätzlichen Installationen notwendig. Die Jury lobte auch deshalb die einfache und sichere Handhabung für die Konsumenten.

Retail eCommerce & Omnichannel

Übersicht der Preisträger Jury-
Medien-Platz
Anwender-
Voting-Platz
Einhell: Digitale 24/7-Produktberatung für Elektrowerkzeug (mit Zoovu) 4

 


2
Mammut: Starke User Experience für die Gipfelstürmer (mit creativestyle und novomind iShop) 3
ETERNA: Einführung einer Digital Operations-Plattform für Unified Commerce (mit Actindo) 2
BMW Bühler: Live-Beratung aus dem virtuellen Showroom (mit Okomo) 1 1
ROSE Bikes: In wenigen Schritten zum besten Bike für jeden Lifestyle (mit Zoovu) 3

Kategorie-Gewinner: Retail Technology

Im Bereich der besten Technologie gibt es zwei Sieger, da Jury und Anwender hier unterschiedlich abstimmten. Die Jury fand eine Schweizer Initiative von Greenliff bemerkenswert, die zur Zeit des ersten Corona-Lockdowns für eine schnelle Problemlösung sorgte. Innerhalb von nur fünf Tagen schuf das Unternehmen eine Internet-Plattform, mit der sich Händler zwecks Mitarbeiter-Transfer vernetzen können. Gerade nicht benötigte Angestellte ließen sich bei dem offiziellen Angebot der Swiss Retail Federation an Unternehmen verleihen, die gerade erhöhten Personalbedarf hatten.

Auf der Anwenderseite setzte sich o2 mit seinem selbst entwickelten Vertriebsportal PartOS 4.0 durch, das für alle Vertriebspartner und Verkaufskanäle verfügbar ist. Händler können darüber schnell auf wichtige Informationen zugreifen und häufig genutzte Anwendungen nahtlos auf verschiedenen Endgeräten aufrufen.

Retail Technology

Übersicht der Preisträger Jury-
Medien-Platz
Anwender-
Voting-Platz
o2 Shops: Kundenzentrierte digitale Beratung inkl. Vertragsabschluss am POS (mit Telefónica) 3
Kassen Merkl: Schutz der Mitarbeiter und Kunden durch automatisierte Barzahlungen (mit QUAD) 3
Effizientes Regal- und Bestandsmanagement mit Smart Shelf-Lösungen (mit Bizerba) 2 2
Swiss Retail Federation: Handel hilft Handel – Plattform für Personalverleih (mit Greenliff) 1
o2 Vertriebspartner: PartOS 4.0 – das Vertriebsportal für digitalisiertes Shop- und Sales Management (mit Telefónica) 1

Kategorie-Gewinner: Retail Marketing, Service & Store Design

Der Online-Modehändler Zalando dominierte die Kategorie Retail Marketing, Service & Store Design mit einer cleveren Marketing-Idee. Ende 2020 baute das Unternehmen gemeinsam mit den Agenturen Weischer und Havas fünf City Light Poster an Berliner Haltestellen um. Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe und andere Interessierte konnten sich kostenlos Einwegmasken direkt aus dem Poster auswerfen lassen, indem sie einen QR-Code mit ihrem Smartphone scannten. Die relativ kurze Laufzeit der Kampagne schmälerte die Begeisterung von Jury und Anwendern über die gelungene Aktion nur wenig.

Doppelplatzierungen Platz 2 in StoreDesgin und Marketing.

Retail Marketing, Service & Store Design

Übersicht der Preisträger Jury-
Medien-Platz
Anwender-
Voting-Platz
o2 Shops: Shop of the Future Evolution – die sanfte Evolution für eine nachhaltige und zukunftsfähige o2 Shop Landschaft (mit Telefónica) 3
Dehner: Individuelle User Experience durch A/B-Testing und Personalisierung (mit Kameleoon) 3
Möbelhaus: Die “Online-Offline-Brücke” vom Social-Media-Nutzer zum kaufenden Kunden schlagen (mit GM Consultingpartner) 4
Feinbäckerei Thiele: Digitale Kundenkarte und Location-based Marketing (mit Locandis) 4
Rewe, real, Müller, Budni, Globus, famila: Add2Wallet als Shopper Activation-Impuls (mit acardo) 3
KFC: Management der Online-Interaktionen während Covid-19 (mit Uberall) 2

 

Globetrotter Berlin: Entwicklung eines Outdoor-Erlebniscenters (mit umdasch) 2 2
Zalando: Wearing is Caring – Zalando stellt kostenlose Masken bereit (mit Weischer & Havas) 1

 

1

Die Best Retail Cases-Plattform

Mit der von der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) betriebenen Best Retail Cases-Webseite gibt es seit vergangenem Jahr eine Plattform, auf der Technologien und Services präsentiert werden, die in der stationären Filiale und/oder im eCommerce deutliche Mehrwerte bieten. Das Besondere: Sie werden im Allgemeinen bereits von mindestens einem Händler genutzt oder stehen kurz vor einer praktischen Anwendung. Dabei sind grundsätzlich alle Unternehmen aufgerufen, ihre eigenen Cases einzureichen und so einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Besonders viel Aufmerksamkeit erhalten die Teilnehmer der Best Retail Cases Awards, die in regelmäßigen Prämierungsrunden gegeneinander antreten, um in zwei verschiedenen Votings die Stimmen einer fachkundigen Medienjury und der Anwender für sich zu gewinnen.

 

Hintergrund Best Retail Cases

Die Plattform informiert über die besten Installationen und Lösungen im nationalen und internationalen Handel. Früher nur für die Teilnehmer der RetailTour sichtbar, ist sie nun auch öffentlich zugänglich. Ziel ist es, eine der größten Plattformen im Handel zu werden. Weltweit sind aktuell 1.000 Cases gelistet.

Hintergrundinformation Location Based Marketing Association e.V.
Die Location Based Marketing Association ist ein internationaler Verband, der die Verbindung der realen Welt mit der digitalen Welt in das Zentrum seiner Aktivitäten stellt. So ist der LBMA e.V. die Vertretung und Plattform für alle ortsbezogenen Lösungen & Services von Unternehmen/Organisationen am Point of Sale und Point of Interest.

Ansprechpartner für die Presse:
Jacqueline Gebhard
LBMA e.V., Projektleitung Best Retail Cases
T: +49(0)8122 / 955 – 625
E-Mail: j.gebhard@thelbma.org
Internet: www.thelbma.org | www.bestretailcases.com

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Erding, 21. Januar 2021

Jede Stimme zählt – Anwender-Voting für Best Retail Cases Award geht in die zweite Runde

Auf der Best Retail Cases-Webseite können Service- und Technologie-Anbieter ihre im praktischen Einsatz befindlichen Lösungen interessierten Händlern vorstellen. Die Datenbank umfasst derzeit bereits mehr als 110 Cases – weitere Einträge sind gerne willkommen. Von den eingetragenen Cases nehmen 22 an der aktuellen Runde der Best Retail Cases Awards teil, mit denen regelmäßig die besten Technologien und Services ausgezeichnet werden. Viele der eingereichten Cases wurden dabei für renommierte Firmen wie Zalando, Dehner, Globetrotter, Müller oder KiK umgesetzt. Die Sieger der Best Retail Cases Awards werden unter anderem per Voting ermittelt: Noch bis zum 9. Februar 2021 dürfen Anwender über ihre Favoriten abstimmen.

Die Erwartungen der Kunden an Händler sind in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen – und haben sich durch die Corona-Pandemie noch einmal deutlich verändert. Um gegen die Konkurrenz zu bestehen, müssen Händler deshalb Angebote nun besonders kundenfreundlich gestalten, interne Abläufe weiter optimieren, neue Technologien implementieren und innovative Services einführen. Sowohl On- als auch Offlineunternehmen profitieren dabei von erfahrenen Partnern, die vielfältige Lösungen für nahezu alle Probleme anbieten.

Zahlreiche Beispiele für eine solche Zusammenarbeit zwischen Handel und Service-Providern lassen sich in der Best Retail Cases-Datenbank finden, die unter www.bestretailcases.com für jeden frei zugänglich ist. Herausragende Cases werden zudem regelmäßig mit dem Best Retail Cases Award ausgezeichnet. Dabei haben die Nutzer selbst das Wort: Noch bis zum 9. Februar 2021 können Anwender ihre Favoriten aus 22 verschiedenen Cases wählen und so die Sieger küren. Unter allen Votern wird ein City-Bike verlost. Zusätzlich zum Anwendervoting bewertet erneut eine Jury aus branchenerfahrenen Medienvertreter die Cases individuell. Auch unabhängig von der Preisvergabe können Unternehmen ihre Anwendungsbeispiele aus dem Handel in die Datenbank eintragen und so einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Die Nominierten des Best Retail Cases Award kommen diesmal aus den Bereichen Technologie, E-Commerce & Omnichannel sowie Marketing, Service & Store Design. Die Preisträger werden am 18. Februar im Rahmen der LOCA Conference (https://www.loca-conference.com/), dem Verbandsevent der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.), bekannt gegeben und ausgezeichnet. Die LBMA ist Initiatorin der Best Retail Cases Awards und der Best Retail Cases-Webseite.

 

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Best Retail Cases Award
Voting-Start zum Jahreswechsel

Mit den Best Retail Cases Awards werden regelmäßig die besten Technologien und Services ausgezeichnet, die dem Handel bei der Überwindung seiner mannigfaltigen Herausforderungen praktisch helfen. Das Besondere: Über die Preisvergabe stimmen nicht nur branchenerfahrene Medien-Jurymitglieder, sondern auch die Anwender selbst ab. Die neue Votingrunde für die Preisverleihung 2021 startet am 4. Januar 2021.

Anwender wählen ihre Favoriten diesmal aus insgesamt vier Kategorien. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Lösungen für den Online-Handel, deren Anbieter und Nutzer sich in der Rubrik “eCommerce – Best of Marketing und Verkaufs-Strategien” weiterhin für die Teilnahme bewerben können. Noch bis zum 18. Dezember 2020 lassen sich Cases in dieser und den weiteren Kategorien Retail Technology, Retail Marketing, Service & Store-Design sowie Omnichannel einreichen. Dazu müssen Interessierte ihren Case lediglich auf der Best Retail Cases-Seite (www.bestretailcases.com) eintragen und für den Preis nominieren.
Bei der vergangenen Prämierungsrunde stieß die Preisverleihung auf reges Interesse in der Händler- und Anwender-Community. Über 2.500 Voter gaben ihre Stimme für Cases wie den Connected Commerce-Ansatz von Otto & ECE, den digitalen Assistenten für die Mitarbeiter von Fressnapf, die Behälter für unverpackte Lebensmittel bei tegut, eine Lösung für die Automatisierung des Amazon-Vertriebs oder das Scan&Go-System des österreichischen Lebensmitteleinzelhändlers Billa ab.

Im nächsten Jahr werden die von der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) ins Leben gerufenen Best Retail Cases Awards am 18. Februar auf der LOCA conference vergeben. Das Verbandsevent LOCA findet pandemiebedingt rein virtuell statt und lädt zum Austausch über aktuelle Entwicklungen bei Technologien, Marketing und Services im Handel. Die Conference und Preisverleihung wird per Stream auf die digitale Eventplattform übertragen, ebenso finden dort Online-Workshops und diverse Panelrunden statt. Die LBMA trifft sich hier international und lässt durch das Dinner- und Brunchformat virtuell die Grenzen verschwinden. Verschiedene Länderstammtische von Asien über US und Europa zeigen auf, was auf der Welt im Handel lokal und digital passiert. Unternehmen, die in der Best Retail Cases Datenbank gelistet sind, erhalten zudem die Gelegenheit Ihre Produkte am zweiten Tag der LOCA zu präsentieren. Sowohl die aktuellen Einreicher als auch die Prämierten und Gewinner-Cases der Best Retail Cases Awards 2020 können hier dabei sein.

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Best Retail Cases Award geht in zweite Runde
Lösungen für den E-Commerce gesucht

Der E-Commerce boomt derzeit mit zweistelligen Wachstumsraten. Doch der Markt ist stark umkämpft, weshalb herausragende Marketingansätze und Verkaufsstrategien gefragt sind. Anbieter und Händler können ihre maßgefertigten Lösungen nun auf der Best Retail Cases-Webseite präsentieren und so einem breiten Publikum näher bringen. Noch mehr Aufmerksamkeit garantiert die Teilnahme am Best Retail Cases Award, der diesen Anwendungsbeispielen eine eigene Sonderkategorie einräumt.

In der zweiten Prämierungsrunde der Best Retail Cases Awards steht das Thema “eCommerce – Best of Marketing und Verkaufs-Strategien” im Fokus. Unternehmen haben noch bis zum 30. November Zeit, sich mit relevanten Cases für den von der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) ins Leben gerufenen Preis zu bewerben. Maßnahmen zur Kundenbindung oder Erhöhung der Conversion Rate lassen sich ebenso einreichen wie beispielsweise Optimierungen bei der Produktdarstellung oder der gekonnte Einsatz von Augmented und/oder Virtual Reality im Verkaufsprozess. Zusätzlich sind wieder Cases gesucht, die in den Kategorien Retail Technology, Retail Marketing & Service, Store-Design und Omnichannel glänzen.

Die im September erstmals verliehenen Best Retail Cases Awards zeichnen Anwendungen und Services im Handel aus, mit denen sich dieser den Herausforderungen der digitalen Transformation stellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie in stationären Geschäften, rein online oder in Omnichannel-Konzepten zum Einsatz kommen. Eine fachkundig besetzte Jury und die Anwender entscheiden über die Gewinner. In der zweiten Prämierungsrunde werden die Sieger am 28. Januar 2020 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet während der LOCA Conference in Wiesbaden (6./7. Februar 2020) statt.

Zuvor sind ab dem 7. Dezember erneut die Anwender aufgerufen, für ihre jeweiligen Favoriten abzustimmen. Firmen können den Zeitraum bis zum Voting-Ende am 18. Januar 2021 nutzen, um für ihren Case zu werben und so möglichst viele Stimmen zu sammeln. Die Jury entscheidet in mehreren Sitzungen unabhängig davon, wer ihrer Ansicht nach einen Preis verdient.

Auch Firmen, die nicht am Award teilnehmen möchten, können profitieren, indem sie ihre im praktischen Einsatz bewährten bzw. dafür geplanten Lösungen in der Best Retail Cases-Datenbank eintragen. Mit der immer weiter expandierenden Übersicht finden Händler und weitere Unternehmen schnell Technologien und Services, die ihnen beim Überwinden mannigfaltiger Herausforderungen helfen können.

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Best Retail Cases Award: Die Gewinner wurden ermittelt

Erstmals wurden die von der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) ins Leben gerufenen Best Retail Case Awards für die besten Handelsinnovationen verliehen, die sich größtenteils bereits im praktischen Einsatz bewähren. Eine Medienjury und die Anwender kürten ihre Lieblingscases und vergaben in den Bereichen Sehenswertes in der Covid-Zeit, Retail-Technologien, Marketing, Service & Store Design, Omnichannel sowie eCommerce ihre Stimmen. Welche Cases konnte beim Anwender-Voting punkten und wer hat die Medienjury überzeugt?

Über 2.500 Voter und eine fünfköpfige Medienjury stimmten über insgesamt 38 Cases ab. In einem Punkte-System vergab die Medienjury ihre Rankings und ermittelte ihre Favoriten. „Die Entscheidung fiel nicht leicht, da jeder der eingereichten Cases wirklich gut war“, sagt Angelique Szameitat, Juryleitung und Chefredakteurin der GFM Nachrichten – Digital für Handel und Marketing. „Das aktive Jury-Team der verschiedenen Medienhäuser, das sich für diese Prämierungsrunde zusammenfand, hatte unterschiedliche Werte im Blick und somit teils auch abweichende Ansichten zu den Cases. Es war somit spannend, wer es dann doch auf das Treppchen schaffen konnte.“ Die Anwender haben unabhängig von der Jury entschieden, wobei einzelne Anbieter ihre Chancen durch gute Promotion deutlich verbesserten. Hier das Jury-Video: https://bestretailcases.com/

Einig waren sich Jury und Anwender bei dem vom österreichischen Lebensmitteleinzelhändler Billa genutzten Scan&Go-System, das beide Seiten als Gewinner der Sonderkategorie rund um die Bewältigung der Covid-19-Folgen sehen. In der von shopreme entwickelten Lösung müssen Kunden die gewünschten Produkte einfach nur kurz mit ihrem Smartphone einscannen und können anschließend ohne Anstehen an einer Kasse den Laden einfach wieder verlassen. Dies überzeugte die Jury in der Kategorie „Sehenswertes in Covid-19: Rethinking Retail“ noch etwas stärker als die gelungenen Systeme zur Gesichtsmaskenerkennung bzw. Einlasskontrolle, die in deutschen Supermärkten und Discountern, bei Denner oder im Einrichtungshaus Ostermann betrieben werden.

Im Bereich der „Retail Technology“ gewann ebenfalls eine Scan&Go-Technologie das Jury-Voting. Bei der tschechischen Metro-Tochter Makro überprüft diese anhand mehrerer Aspekte zusätzlich, ob alle in den Warenkorb gelegten Artikel auch wirklich gescannt wurden. So beugt Anbieter Bizerba Diebstahlversuchen vor. Bei den Nutzern kam der intelligente Assistent für In-Store-Aufgaben, den ecx.io für den Tierspezialisten Fressnapf bereitstellt, besser an. Die Jury würdigte ihn mit einem dritten Platz. Das Silberpodest reservierte sie für die IoT-Plattform von ReACT, die bei Edeka Nord die Kommunikation zwischen Marktleitung, Marktmitarbeitern, Kunden und Markttechnik beschleunigt.

In der Kategorie „Retail Marketing, Service & Store Design“ konnten sich sowohl eine High Tech- als auch eine Low Tech-Lösung behaupten. HL Display verfolgt mit seinen bei tegut präsenten Schütt- und Schöpfbehältern den Nachhaltigkeitsgedanken: Sie sind speziell dafür konzipiert, unverpackte Lebensmittel geschützt und gleichzeitig schön zu präsentieren, was die Lösung in den Augen der Nutzer zu einem absoluten Gewinner macht. Bei der Jury war lediglich der Smart Mirror Hub noch beliebter, den JumpnShoez in Landau verwendet. Der digitale Spiegel wird von Mirrads mit Barcode- und NFC-Scannern verknüpft, was Kunden beispielsweise schnelle Interaktionen aus der Umkleidekabine heraus ermöglicht. 

Die enge Zusammenarbeit der Online-Shopping-Plattform Otto mit dem Einkaufszentrum-Betreiber ECE (über das Joint-Venture Stocksquare) wurde in der Kategorie „Retail Omnichannel“ von den Nutzern und auch der Jury als beispielhaft gesehen. Beide Unternehmen verknüpfen hier ihre Bestandsinformationen, um die Lücke zwischen online und offline zu schließen. Noch besser gefiel der Jury allerdings eine mobile Lösung von ROQQIO, mit der sich Läden nahtlos in ein Omnichannel-Erlebnis einfügen lassen, da sie zahllose Anwendungsmöglichkeiten bietet. Wie gut Omnichannel gelingen kann, zeigt das gleiche Unternehmen gemeinsam mit dem Fahrradhändler Rose Bikes – und sicherte sich mit diesem Case zusätzlich den dritten Platz.

Beim „Retail eCommerce“ konnte ein Ansatz von Retresco die Jury überzeugen. MediaMarktSaturn verwendet dessen Technologie, um die Erstellung von Produktbeschreibungen zu automatisieren. Der zweitplatzierte Case sorgt bei Gärtner Pötschke für die Steigerung von Kundenbindung und Conversion-Rate, FACT-Finder liefert hierbei die passenden Systeme. Bei den Nutzern war der Ansatz von SPACEGOATS populär, den Amazon-Vertrieb für interessierte Händler stärker zu automatisieren und zu internationalisieren.

Im Rahmen der RetailTour Conference in Zürich zeichneten der Vorstandsvorsitzende der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) Carsten Szameitat sowie die Medienjury am 2. September die Gewinner aus. Zusätzliche Details zu allen prämierten und zahlreichen weiteren Cases präsentiert die LBMA auf ihrer Best Retail Cases-Webseite (https://bestretailcases.com/), die auch als Wegweiser für den Handel im Lösungs-Dickicht dienen soll. Die nächste Phase der Best Retail Cases Awards ist zudem bereits in Vorbereitung.


Gewinner Best Retail Cases Award nach Kategorien

Sehenswertes in Covid-19: Rethinking Retail

Gewinner Nutzer-Voting: Billa: Per Scan & Go einkaufen (mit shopreme) – Doppelgewinner (Medien Platz 1),

 

Retail Technology

Gewinner Anwender-Voting: Fressnapf: Intelligent assistant for in-store tasks (with ecx.io)

Retail Marketing, Service & Store Design

Gewinner Anwender-Voting: tegut: Gravity- & Scoop Bins für unverpackte Lebensmittel (mit HL Display)

 

Retail Omnichannel

Gewinner Anwender-Voting: Otto & ECE: Connected Commerce (mit Stocksquare)

  1. Platz Anwender-Voting: Supermärkte: Datengetriebenes Media-System (mit C.A.P.)

 

Retail eCommerce

Gewinner Anwender-Voting: Amazon-Händler: Internationalisierung und Automatisierung des Amazon-Vertriebs (mit SPACEGOATS)

 

ALLE Gewinner im Platz-Ranking der votes seitens der Anwender

 

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Online-Verleihung 01 Online-Verleihung 02 Online-Verleihung 03 Online-Verleihung 04

Rethinking Retail: Best Retail Cases gesucht

Die interessantesten und schönsten Ideen rund um Covid-19 im Fokus

Es gibt unzählige Optionen, mit denen sich der Handel für Gegenwart sowie Zukunft rüstet und Einkaufserlebnisse im Laden oder online kundenfreundlich gestaltet. Die Best Retail Cases-Plattform, eine weltweite Initiative der Location Based Marketing Association, bittet alle Interessierten, ihre Lösungen einzutragen und lädt zum Stöbern in der Datenbank ein. Technologie-, Marketing- und Serviceanbieter, aber auch der Handel selbst sind aufgerufen, ihre besten, innovativsten und praktischsten Lösungen einzustellen – egal ob im eCommerce-Bereich, in stationären Filialen oder plattformübergreifend.Zudem können die Einreicher an einer Award-Prämierung teilnehmen. Die erste fokussiert sich im September auf das Thema: Sehenswertes rund um COVID-19: Rethinking Retail – die besten und schönsten Ideen.

Die Location Based Marketing Association und ihr weltweites RetailTour-Konzept mit Shop-Live-Touren und Workshops, hat die Webseite Best Retail Cases gestartet. Früher nur für die Teilnehmer der RetailTour sichtbar, ist die Case-Datenbank nun auch öffentlich zugänglich. Zu finden sind die innovativsten und interessantesten Beispiele aus dem Handel und wie sich moderne Technologien und Services effektiv einsetzen lassen. Unternehmen können hier die unterschiedlichsten Anwendungen präsentieren und so einem breiten Publikum zugänglich machen.

Alle Cases lassen sich zusätzlich auch für den Best Retail Award einreichen, der am 2. September im Rahmen der RetailTour Conference Rethinking Retail im ersten Turnus vergeben wird. In insgesamt fünf Kategorien prämieren eine fachkundige Jury und Händler (per Anwendervoting) die besten praktischen Beispiele für die fortschreitende Evolution des Handels. Aus aktuellem Anlass gibt es diesmal eine Sonderkategorie für alle technischen Neuerungen, die aufgrund der Covid-19-Pandemie eingeführt wurden. Die weiteren Preisträger werden in den Kategorien Technology, eCommerce, Omnichannel sowie Marketing, Service & Store Design gekürt. Um am Award teilzunehmen, müssen die Cases bis zum 25. Juli eingereicht werden.

Die Gewinner profitieren von einem Mediabudget unserer Partner und einer umfassenden Berichterstattung in zahlreichen Medien. Und auch schon während des Anwendervotings werden die Cases auf der Webseite und den Medien beworben und zum Voting präsentiert.

Händler und Marktteilnehmer werden regelmäßig aufgerufen unter den jeweils präsentierten Cases-Gruppen ihren Favoriten zu wählen. Das Voting startet am 27. Juli, läuft bis zum 30. August und ist in drei Phasen unterteilt. Derzeit ist erst eine Auswahl der bereits eingereichten Cases sichtbar, damit wir die Qualität der Einträge bis zum Beginn der Abstimmung noch weiter verbessern können. Spätestens zum Votingbeginn am 27. Juli sind alle Cases freigeschaltet.

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