Pressemitteilung

Erding, 22. September 2021

Die Gewinner der Best Retail Cases Awards September 2021 

Jury-Winner sind Haushaltswarenhersteller Leifheit mit Remazing,  C. J. Wigger KG mit locandis, Betten Reiter mit umdasch, Decathlon mit Unzer, Braun Büffel mit ecom consulting und viele mehr …

Wenn der Baumarkt wieder einmal unüberschaubar erscheint, der Ratenkauf im Laden erst kompliziert beantragt werden muss oder sich auf Amazon ständig Produktinhalte verändern, bieten die Gewinner der Best Retail Cases Awards (September 2021) die passende Lösung. Die Sieger wurden dabei zum einen von einer fachkundigen Jury gewählt, in der unter anderem Vertreter renommierter Medien wie cash.at, eCommerce Magazin, iXtenso, Markenartikel-Magazin, Händlerbund, Handelsverband, POS connect und GFM Nachrichten saßen. Matthias Hofmann von Scala B.V. vertrat die Industrieperspektive. Zum anderen konnten die Anwender wieder selbst ihre Favoriten unter den Cases küren. Im hart umkämpften und deshalb von vielen Einreichern stark beworbenen Wettbewerb gaben die Voter insgesamt mehr als 4.300 Stimmen ab. 

 

Mit den Best Retail Cases Awards werden in regelmäßigen Abständen herausragende Beispiele aus dem Handel, Herstellerindustrie und der Gastronomie prämiert, bei denen moderne Technologien und Services sowie passende Marketing-Ideen zum Vorteil von Kunden und Unternehmen eingesetzt werden.  

In Kategorie: Retail Technology 

Der Jury-Preisträger in der Kategorie Retail Technology stellt sich beispielsweise dem Problem, dass häufig unerwünscht Produktbeschreibungen und -bilder bei Amazon verändert werden. Durch eine Software von Remazing behält der Haushaltswarenhersteller Leifheit solche Anpassungen jederzeit im Auge und kann den gewünschten Original-Content fast vollständig automatisch wieder herstellen. Den Anwendern war dies einen zweiten Platz wert. Bei ihnen lag aber der der Real Life-Marktforschungs-Supermarkt Go2Market in Köln vorn, der zusammen mit umdasch und vielen weiteren Spezialisten äußerst modern eingerichtet wurde. Die Jury begeisterte zusätzlich die Möglichkeit zur Vorabsimulation einer (Kassen)Steuerprüfung, durch die Gastro-MIS unter anderem beim Restaurant Aposto Bamberg die Kassenkonformität  gewährleistet. Ebenso fand sie beachtlich, dass der österreichische Fitnesshändler Fitstore24 seinen Onlineshop innerhalb von nur sieben Tagen auf die Suchlösung von Fact-Finder umstellte und damit nun deutlich größere Warenkörbe erzielt.  

Jury-Gewinner 

  • Platz 1: Vollautomatisierte Content-Pflege gegen Ranking- und Umsatzverluste auf Amazon EU (Anwender: Leifheit | Anbieter: Remazing) 
  • Platz 2: Vorabsimulation einer (Kassen)Steuerprüfung für garantierte KassenSichV-Konformität (Anwender: Aposto Bamberg | Anbieter: Gastro-MIS) 
  • Platz 3: 29 Prozent größere Warenkörbe in nur sieben Tagen (Anwender: Fitstore24 | Anbieter: FACT-Finder) 
  • Platz 4: Optimiertes Einkaufserlebnis durch Personal-Shopping-Lösung (Anwender: Kaufland | Anbieter: Zebra Technologies) 
  • Platz 5: Bequemeres Einkaufen durch Scan & Go-Erlebnis (Anwender: TeeGschwender | Anbieter: Snabble) 

Anwender-Voting 

  • Platz 1: Realisierung eines Real Life-Marktforschungs-Supermarkts (Anwender: Go2Market Köln | Anbieter: umdasch) 
  • Platz 2: Vollautomatisierte Content-Pflege gegen Ranking- und Umsatzverluste auf Amazon EU (Anwender: Leifheit | Anbieter: Remazing) 
  • Platz 3: Optimiertes Einkaufserlebnis durch Personal-Shopping-Lösung (Anwender: Kaufland | Anbieter: Zebra Technologies) 

In Kategorie: Retail Marketing & Services 

Der mittelständische Farbhändler MissPompadour war der Anwenderliebling in der Kategorie Retail Marketing & Services. Das Unternehmen schloss 2019 sein stationäres Geschäft und wandte sich rein dem E-Commerce zu. Die notwendige Beratung erfolgt über WhatsApp. Um die inzwischen hohe Anzahl von täglichen Anfragen weiterhin managen zu können, kommt die Messenger Communication Platform von MessengerPeople zum Einsatz. Die Jurymitglieder konnten sich dagegen noch gut an ihren letzten Baumarktbesuch erinnern, bei dem sie nach bestimmten Produkten lang suchen mussten. Deshalb sahen sie die von locandis umgesetzte WIGGI Hagebaumarkt-App als klaren Gewinner, da diese Nutzer in der Filiale direkt zu den gewünschten Artikeln lotst und sogar noch zusätzliche Informationen bereit hält. Auf den zweiten Platz wählten sowohl Jury als auch Anwender die Geburtstagskampagne der Douglas-Parfümerien, bei der klassische und digitale Out-of-Home-Werbeträger aus dem Ströer-Portfolio geschickt mit Walk-By Push-Notifications und Retargeting (durch Offerista) kombiniert wurden. Jury-Bronze gewannen der Fachhändler Winkels und Shopmacher, die für eine bessere Kundenbindung unter anderem einen Onlineshop aufsetzten, ein QR-Schaufenster gestalteten und an personalisierten E-Mails für die Filialkunden arbeiten. 

Jury-Gewinner 

  • Platz 1: Location-based Marketing und digitale Kundenkarte mit der WIGGI hagebaumarkt-App (Anwender: C. J. Wigger KG | Anbieter: locandis) 
  • Platz 2: Aktivierende Begleitung der Out-of-Home-Kampagne durch Mobile Push Notifications und OOH Retargeting (Anwender: Douglas | Anbieter: Ströer / Offerista Group) 
  • Platz 3: Optimierung der Kundenbindung durch kanalübergreifende und automatisierte Kommunikation (Anwender: Fachhändler Winkels | Anbieter: Shopmacher) 
  • Platz 4: Social Commerce über WhatsApp (Anwender: Farbhändler MissPompadour | Anbieter: MessengerPeople) 
  • Platz 5: Persönliches Online-Einkaufserlebnis durch virtuelle Beratung (Anwender: Weinhandlung Chez Grisoni | Anbieter: Okomo) 

Anwender-Voting 

  • Platz 1: Social Commerce über WhatsApp (Anwender: Farbhändler MissPompadour | Anbieter: MessengerPeople)             
  • Platz 2: Aktivierende Begleitung der Out-of-Home-Kampagne durch Mobile Push Notifications und OOH Retargeting (Anwender: Douglas | Anbieter: Ströer / Offerista Group) 
  • Platz 3: Zielgruppengenaue Kampagnenausspielung über Digital Out-of-Home (Anwender: Otto | Anbieter: Ströer) 

 

In Kategorie: Retail Store Design 

Der in Zusammenarbeit mit umdasch gestaltete Flagship-Store von Betten Reiter nahe Wien überzeugte die Jury im Bereich Retail Store Design mit moderner Technologie, wunderschön in Szene gesetzten Produkten, einer Duft-Inszenierung für die Matratzenabteilung sowie einer interaktiven „Showfläche“. Die Anwender sahen dagegen die Warensicherung in den O2-Filialen vorn. Die von Checkpoint Systems dafür bereitgestellten EAS-Antennen fügen sich im Eingangsbereich der Läden gut in das Gesamtbild ein. Zusätzlich wurden die AutoPeg Tags an den Artikeln im O2-typischen Blau-Weiß gehalten. 

Jury-Gewinner 

  • Platz 1: Interaktives Shopping-Erlebnis und optimierte Warenpräsentation (Anwender: Betten Reiter | Anbieter: umdasch) 
  • Platz 2: Umsatzsteigerung bei Bekleidungsmarken dank RFID-Lösungen (Anwender: Modehersteller LPP | Anbieter: Checkpoint Systems) 

Anwender-Voting 

  • Platz 1: Gesteigerter Schutz von O2-Filialen durch Warensicherung (Anwender: Telefónica Deutschland | Anbieter: Checkpoint Systems) 
  • Platz 2: 360°-Digitalisierung der BabyOne Retail Stores (Anwender: BabyOne | Anbieter: Bütema AG) 

In Kategorie: Retail Omnichannel 

Die Sporthandelskette Decathlon macht den Kauf auf Rechnung oder die Bezahlung in Raten direkt in der Filiale denkbar einfach. Kunden müssen bei der eingesetzten Lösung von Unzer lediglich eine Echtzeitüberprüfung mit ihrem eigenen Smartphone durchführen, um entsprechende Payment-Optionen zu erhalten. Dies honorierte die Jury mit einem ersten Platz in der Kategorie Omnichannel. Anwenderliebling Ameria ist gerade dabei, seine berührungslos steuerbaren Bildschirme in den Lebensmitteleinzelhandel zu bringen. Die Alternative zu herkömmlichen Touchscreens lässt sich dank Anbindung an die Online-Welt vielfältig nutzen. Silber vergab die Jury an den norddeutschen Modehändler Pier 14 und seinen Technologiepartner ROQQIO, die mit RFID-Unterstützung minutenschnelle Inventuren und genaueste Bestände in allen Systemen gewährleisten. Dies verhindert beispielsweise effizient, dass im Laden bereits verkaufte Artikel weiterhin online angeboten werden. Die Anwender entschieden sich für eine Lösung von Bizerba, mit der sich die Warteschlange an der Frischetheke umgehen lässt. Kunden können ihre Bestellungen damit bereits von zu Hause oder an Terminals im Eingangsbereich des Ladens aufgeben und müssen sie anschließend einfach nur noch abholen. 

Jury-Gewinner  

  • Platz 1: Rechnungs- und Ratenkauf am POS via Smartphone (Anwender: Decathlon | Anbieter: Unzer) 
  • Platz 2: Artikelidentifizierung mithilfe von Funktechnologie und Datenverarbeitung (Anwender: Fashionhändler Pier 14 | Anbieter: ROQQIO) 
  • Platz 3: Integration freier stationärer Händler in den E-Commerce der Marke Ricosta (Anwender: Kinderschuhhersteller Ricosta | Anbieter: gaxsys) 

Anwender-Voting 

  • Platz 1: Einbindung der Online-Welt durch berührungslose Kundeninteraktion am POS (Anwender: Lebensmitteleinzelhandel | Anbieter: Ameria) 
  • Platz 2: Digitales Bestellmanagement mit MyOrder (Anbieter: Bizerba) 
  • Platz 3: Optimierung des Einkaufserlebnisses durch innovativen Multipartner-Service (Anwender: REWE & Co. | Anbieter: Payback) 

 

In Kategorie: Retail eCommerce 

In der Kategorie eCommerce gewann der von ecom consulting beratene Taschen- und Kleinlederwarenhersteller Braun Büffel, der bei seinen umfangreichen Digitalisierungsanstrengungen Handelspartner in vollem Umfang mit berücksichtigt. Unter anderem entstanden ein auch für Mitarbeiterschulungen nutzbares Infoportal, ein umfangreiches Stammdatenprojekt mit zahlreichen neuen Produktfotos sowie ein Produktberater. Aus Anwendersicht hatte der Onlineshop der Schweizer Baumarktkette Jumbo den Spitzenplatz verdient. Nachdem die Suche von FACT-Finder dort integriert wurde, steigerte sich die Search-Conversion-Rate zwei Jahre in Folge um je 40 Prozent. Dem Thema Versandkommunikation widmet sich der zweite Platz der Jury. Der Berliner Online-Lebensmittelhändler KoRo hält seine Kunden über den Stand ihrer Bestellungen kontinuierlich auf dem Laufenden. Dank dem Software-Unternehmen PAQATO erhalten die Verbraucher immer wieder SMS, sobald sich der Status ihres Pakets ändert, wobei gleichzeitig Rabattaktionen oder weitere interessante Produkte vorgestellt werden. Die kostenlose App von Content Factory 1 für den Aufbau einer eigenen Produktdatenbank erhielt die zweitmeisten Anwenderstimmen in der Kategorie. Bei ihr werden einzelne Artikel durch das Scannen eines EAN- oder Barcodes eindeutig zugeordnet und mit bereits im System hinterlegten Informationen sowie von den Anwendern rechtssicher aufgenommenen Bildern ergänzt. Sonderpreis in dieser Kategorie ging an Scalerion, die eine Lösung speziell für die Gastronomie einreichten, die eine zusätzliche Einnahmequelle für Hersteller als auch für den Gastronomen eröffnet. An der Bar sitzend ganz einfach und die Merchandise-Artikel per Handy kaufen.   

Jury-Gewinner 

  • Platz 1: Ausrichtung auf einen D2C-Ansatz – gemeinsam mit dem Einzelhandel (Anwender: Braun Büffel | Anbieter: ecom consulting) 
  • Platz 2: Bessere Customer Experience während des Versands durch automatisierte Kundenkommunikation (Anwender: KoRo | Anbieter: PAQATO) 
  • Platz 3: ERP-Cloud-Software zur Digitalisierung der Auftrags- und Lagerverwaltung (Anwender: Großhändler Kochblume | Anbieter: lexbizz) 
  • Platz 4: Steigerung der Conversion-Rate um 40% (Anwender: Jumbo | Anbieter: FACT-Finder) 
  • Platz 5: Verkaufssteigerung durch Optimierung im Online-Shop (Anwender: Modehändler Pour Moi | Anbieter: Findologic)
  • Sonderpreis: MBG International Premium Brands: Die Bar wird zum live erlebbaren Marktplatz (mit Scalerion)“. Sie zeigten eine gute Geschäftsidee und Lösung für die Gastronomie 

Anwender-Voting 

  • Platz 1: Steigerung der Conversion-Rate um 40% (Anwender: Jumbo | Anbieter: FACT-Finder) 
  • Platz 2: Produkterfassung und freier Zugang zu Produktinformationen über kostenlose App (Anbieter: Content Factory 1) 
  • Platz 3: Verkaufssteigerung durch Optimierung im Online-Shop (Anwender: Modehändler Pour Moi | Anbieter: Findologic) 

 

Die Komplette Übersicht:  https://bestretailcases.com/gewinner-september-2021/ ‎

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Erding, 14. Juli 2021

Lösungen für den lokalen Handel gesucht!

Um im Wettbewerb weiter zu bestehen, muss der stationäre Handel konsequent in neue Technologien und Services investieren. Größere Filialisten experimentieren deshalb beispielsweise mit kassenlosen Märkten oder dem erlebnisorientierten Einkauf, während kleinere Retailer u.a. Click & Collect für sich entdecken. Die Best Retail Case Awards suchen für die Prämierungsrunde im September erneut solche und ähnliche Anwendungsbeispiele, mit denen sich der Handel und seine Dienstleistungspartner für die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft rüsten.

 

Noch bis Ende Juli haben Händler und Lösungsanbieter Gelegenheit, ihre Cases für die Preisverleihung einzureichen. Über die Platzierungen entscheiden anschließend sowohl eine fachkundige Jury als auch die Anwender selbst. Da die Abstimmungen unabhängig voneinander erfolgen, haben Teilnehmer gleich zwei Chancen auf den Sieg in ihrer Kategorie. Die Jury gibt allen Einreichern zusätzlich wertvolles Feedback zu eventuellen Verbesserungsmöglichkeiten. Die Anwender stimmen in einem mehrwöchigen Voting für ihre Favoriten ab. Während dieser Phase profitieren sämtliche Cases bereits von Promotionmaßnahmen, die über 25.000 Leser erreichen.

Prämiert werden Cases von Unternehmen, Händlern und Herstellern aus den Bereichen Retail-Technologien, Marketing-Lösungen und Services sowie innovative Filialdesign-Konzepte. Die Preisvergabe findet am 16. September 2021 im Rahmen des POS Connect Summit statt. Am gleichen Tag werden während der ecomm Summit 2021 zusätzlich besonders herausragende Cases aus dem eCommerce-Bereich ausgezeichnet – hierfür sind ebenfalls noch Einreichungen möglich.

Mit der Best Retail Cases-Datenbank will die Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) einen Überblick über die mannigfaltigen Lösungen für den Handel geben. Die in regelmäßigen Abständen vergebenen Best Retail Cases Awards ermöglichen es dabei den besten unter ihnen, sich einer breiten Öffentlichkeit aufmerksamkeitsstark zu präsentieren. Bei der vergangenen Prämierungsrunde stieß die Preisverleihung auf reges Interesse in der Händler- und Anwender-Community. Über 1.300 Voter gaben ihre Stimme für Cases wie die Live-Beratung aus dem virtuellen Showroom bei BMW Bühler, das Vertriebsportal für digitalisiertes Shop- und Sales Management von o2 oder eine innovative Maskenaktion von Zalando ab.

 

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Erding, 06. Mai 2021

Die besten E-Commerce-Lösungen im Wettbewerb!

Neue Runde der Best Retail Cases Awards gestartet / Jury und Anwender zeichnen die besten Handelslösungen für Amazon, Online-Marktplätze und Social Media aus / Teilnahmeschluss: 15. Juni 2021 / Händlerbund, amazonWatchblog, basicthinking und kassenzone.de als Partner

 

München, 06. Mai 2021. Die Best Retail Cases Awards gehen in eine neue Runde, die sich diesmal auf Teilbereiche des E-Commerce konzentriert. Gesucht werden die besten Handelslösungen rund um Amazon, Online-Marktplätze und Social Media. Dabei hat jeder Case gleich zwei Chancen auf eine Platzierung: Eine fachkundige Jury sowie die Anwender selbst bestimmen unabhängig voneinander ihre Favoriten. Interessierte haben noch bis zum 15. Juni 2021 Zeit, ihre Cases für den Wettbewerb einzureichen: https://bestretailcases.com/award-2

 

Anschließend startet eine Voting-Phase für die Anwender, die kurz vor der Preisverleihung am 20. Juli 2021 endet. Dem Ideenreichtum der Einreicher werden kaum Grenzen gesetzt. Shopanbindungen sind ebenso gefragt wie neu aufgesetzte Marktplätze, Logistiklösungen, Advertising-Tools oder weitere Cases rund um Werbe-, Verkaufs-, Social Media-, SEO- und SEA- Strategien. Sie sollten dabei allerdings bereits im praktischen Einsatz sein oder zumindest kurz davorstehen.

„Mit den Best Retail Cases Awards wollen wir die innovativsten bzw. praktischsten Lösungen für den Handel stärker ins Lampenlicht rücken, um Händlern die Auswahl ihrer Tools zu erleichtern und eventuell Denkanstöße zu geben“, erklärt Angelique Szameitat, Juryleitung und Chefredakteurin der GFM Nachrichten – Digital für Handel und Marketing. „In der aktuellen Runde dreht sich alles um Lösungen, die Onlinehändler tatkräftig unterstützen und somit im stark umkämpften E- Commerce einen Wettbewerbsvorteil bieten. Wir haben aber natürlich das stationäre Segment nicht vergessen: Im September werden erneut Cases prämiert, mit denen klassische Filialen zukunftsfähig werden.“

 

Die besten Retail Cases im Überblick

Die Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) rief Mitte 2020 die Best Retail Cases- Datenbank ins Leben, um dem Handel und weiteren Interessierten einen Überblick über die vielfältigen Technologien und Services zu geben, die bereits im praktischen Einsatz sind. Mittlerweile umfasst sie über 120 Einträge, wobei kontinuierlich neue hinzukommen. Zusätzlich werden in regelmäßigen Abständen die Best Retail Cases Awards vergeben. Die Preisträger profitieren von einer umfassenden Berichterstattung in den jeweiligen Partnermedien und einer besseren Sichtbarkeit in der Datenbank. In dieser Prämierungsrunde sind u.a. der Händlerbund, das amazonWatchblog, basicthinking und kassenzone.de als Partner mit dabei.

 

Die Jury

Die Jury der Best Retail Cases Awards besteht größtenteils aus Vertretern verschiedener Medien, die sich intensiv mit dem Thema Handel auseinandersetzen, darunter cash.at, iXtenso, Bauer Media oder die GFM Nachrichten. Die genaue Zusammensetzung kann hier (https://bestretailcases.com/medienjury-2020/) nachgelesen werden. Die Jury bewertet alle Cases anhand von Kriterien wie Nutzen, Funktionalität und Innovation in einem Punktesystem, wobei die erreichte Gesamtpunktzahl über die Gewinner der jeweiligen Kategorie entscheidet. Das Ranking der Cases erfolgt komplett unabhängig vom Anwendervoting.

 

Das Anwendervoting

Nach dem Ende der Einreichfrist dürfen alle interessierten Anwender für die von ihnen bevorzugten Cases abstimmen. Lösungsanbieter und ihre Partner-Händler können in ihren Communities um Stimmen werben, um die Popularität der eigenen Technologie bzw. des eigenen Services unter Beweis zu stellen. Die am Voting teilnehmenden Anwender erhalten zusätzlich die Chance, ein Fahrrad oder ein erholsames Wochenende zu gewinnen.

 

Die Preisverleihung

Die Gewinner der aktuellen Prämierungsrunde werden am 20. Juli im Rahmen eines Livestreams feierlich bekannt gegeben.

 

 

Hintergrund Best Retail Cases

Die Plattform informiert über die besten Installationen und Lösungen im nationalen und internationalen Handel. Früher nur für die Teilnehmer der RetailTour sichtbar, ist sie nun auch öffentlich zugänglich. Ziel ist es, eine der größten Plattformen im Handel zu werden. Weltweit sind aktuell 1.000 Cases gelistet.

Hintergrundinformation Location Based Marketing Association e.V.
Die Location Based Marketing Association ist ein internationaler Verband, der die Verbindung der realen Welt mit der digitalen Welt in das Zentrum seiner Aktivitäten stellt. So ist der LBMA e.V. die Vertretung und Plattform für alle ortsbezogenen Lösungen & Services von Unternehmen/Organisationen am Point of Sale und Point of Interest.

 

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Erding, 19. Februar 2021

Gewinner der Best Retail Cases Awards: Zalando und BMW Bühler räumen doppelt ab

  • Relevanz, Idee, Innovation und Nutzbarkeit – eine erfahrene Medienjury stimmte über ihre Lieblingscases ab.
  • In der Medienjury: Internet World / iXtenso / Cash.at / Markt Intern / MARKANT Magazin / GFM Nachrichten / Werbetechnik / Handelsverband
  • Die 1. Platzierten Händler mit ihrem Partner: BMW Bühler mit Okomo; Swiss Retail Federation mit Greenliff; Zalando mit Weischer & Havas; o2-Vertriebspartner mit Telefonica
  • Über 1.300 Anwender kürten zusätzlich ihre individuellen Sieger

Wenn Zalando Alltagsmasken aus Werbeplakaten hervorzaubert, ein BMW-Autohaus seine Kunden auf allen Kanälen live berät, eine Plattform zum Personalverleih innerhalb weniger Tage online geht oder o2 seine Vertriebspartner digital unterstützt, sind die Gewinner der Best Retail Cases Awards nicht weit. Bereits zum zweiten Mal wurden mit dem Preis die besten Technologien, Ideen und Services für den On- und Offlineverkauf ausgezeichnet, die sich im praktischen Einsatz bereits bewährt haben. Eine Medienjury und die Anwender selbst wählten dabei unabhängig voneinander ihre Favoriten in drei verschiedenen Kategorien. Die Preisträger wurden gestern in der Best Retail Cases Online-Preisverleihung ausgelobt.

Kategorie-Gewinner: Retail eCommerce & Omnichannel

In der aktuellen Prämierungsrunde waren sich die Webseitenbesucher und die Jurymitglieder dabei häufig einig. So kürten beide die Live-Beratung aus dem virtuellen Showroom zum Sieger der Kategorie Retail eCommerce & Omnichannel. Der Anbieter Okomo sorgt beim Schweizer BMW-Händler BMW Bühler dafür, dass Kunden immer den perfekten Draht zu allen gewünschten Ansprechpartnern finden und ermöglicht zudem eine Live-Beratung über das Internet direkt aus der Filiale. Dabei sind auf Kundenseite keine zusätzlichen Installationen notwendig. Die Jury lobte auch deshalb die einfache und sichere Handhabung für die Konsumenten.

Retail eCommerce & Omnichannel

Übersicht der Preisträger Jury-
Medien-Platz
Anwender-
Voting-Platz
Einhell: Digitale 24/7-Produktberatung für Elektrowerkzeug (mit Zoovu) 4

 


2
Mammut: Starke User Experience für die Gipfelstürmer (mit creativestyle und novomind iShop) 3
ETERNA: Einführung einer Digital Operations-Plattform für Unified Commerce (mit Actindo) 2
BMW Bühler: Live-Beratung aus dem virtuellen Showroom (mit Okomo) 1 1
ROSE Bikes: In wenigen Schritten zum besten Bike für jeden Lifestyle (mit Zoovu) 3

Kategorie-Gewinner: Retail Technology

Im Bereich der besten Technologie gibt es zwei Sieger, da Jury und Anwender hier unterschiedlich abstimmten. Die Jury fand eine Schweizer Initiative von Greenliff bemerkenswert, die zur Zeit des ersten Corona-Lockdowns für eine schnelle Problemlösung sorgte. Innerhalb von nur fünf Tagen schuf das Unternehmen eine Internet-Plattform, mit der sich Händler zwecks Mitarbeiter-Transfer vernetzen können. Gerade nicht benötigte Angestellte ließen sich bei dem offiziellen Angebot der Swiss Retail Federation an Unternehmen verleihen, die gerade erhöhten Personalbedarf hatten.

Auf der Anwenderseite setzte sich o2 mit seinem selbst entwickelten Vertriebsportal PartOS 4.0 durch, das für alle Vertriebspartner und Verkaufskanäle verfügbar ist. Händler können darüber schnell auf wichtige Informationen zugreifen und häufig genutzte Anwendungen nahtlos auf verschiedenen Endgeräten aufrufen.

Retail Technology

Übersicht der Preisträger Jury-
Medien-Platz
Anwender-
Voting-Platz
o2 Shops: Kundenzentrierte digitale Beratung inkl. Vertragsabschluss am POS (mit Telefónica) 3
Kassen Merkl: Schutz der Mitarbeiter und Kunden durch automatisierte Barzahlungen (mit QUAD) 3
Effizientes Regal- und Bestandsmanagement mit Smart Shelf-Lösungen (mit Bizerba) 2 2
Swiss Retail Federation: Handel hilft Handel – Plattform für Personalverleih (mit Greenliff) 1
o2 Vertriebspartner: PartOS 4.0 – das Vertriebsportal für digitalisiertes Shop- und Sales Management (mit Telefónica) 1

Kategorie-Gewinner: Retail Marketing, Service & Store Design

Der Online-Modehändler Zalando dominierte die Kategorie Retail Marketing, Service & Store Design mit einer cleveren Marketing-Idee. Ende 2020 baute das Unternehmen gemeinsam mit den Agenturen Weischer und Havas fünf City Light Poster an Berliner Haltestellen um. Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe und andere Interessierte konnten sich kostenlos Einwegmasken direkt aus dem Poster auswerfen lassen, indem sie einen QR-Code mit ihrem Smartphone scannten. Die relativ kurze Laufzeit der Kampagne schmälerte die Begeisterung von Jury und Anwendern über die gelungene Aktion nur wenig.

Doppelplatzierungen Platz 2 in StoreDesgin und Marketing.

Retail Marketing, Service & Store Design

Übersicht der Preisträger Jury-
Medien-Platz
Anwender-
Voting-Platz
o2 Shops: Shop of the Future Evolution – die sanfte Evolution für eine nachhaltige und zukunftsfähige o2 Shop Landschaft (mit Telefónica) 3
Dehner: Individuelle User Experience durch A/B-Testing und Personalisierung (mit Kameleoon) 3
Möbelhaus: Die “Online-Offline-Brücke” vom Social-Media-Nutzer zum kaufenden Kunden schlagen (mit GM Consultingpartner) 4
Feinbäckerei Thiele: Digitale Kundenkarte und Location-based Marketing (mit Locandis) 4
Rewe, real, Müller, Budni, Globus, famila: Add2Wallet als Shopper Activation-Impuls (mit acardo) 3
KFC: Management der Online-Interaktionen während Covid-19 (mit Uberall) 2

 

Globetrotter Berlin: Entwicklung eines Outdoor-Erlebniscenters (mit umdasch) 2 2
Zalando: Wearing is Caring – Zalando stellt kostenlose Masken bereit (mit Weischer & Havas) 1

 

1

Die Best Retail Cases-Plattform

Mit der von der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) betriebenen Best Retail Cases-Webseite gibt es seit vergangenem Jahr eine Plattform, auf der Technologien und Services präsentiert werden, die in der stationären Filiale und/oder im eCommerce deutliche Mehrwerte bieten. Das Besondere: Sie werden im Allgemeinen bereits von mindestens einem Händler genutzt oder stehen kurz vor einer praktischen Anwendung. Dabei sind grundsätzlich alle Unternehmen aufgerufen, ihre eigenen Cases einzureichen und so einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Besonders viel Aufmerksamkeit erhalten die Teilnehmer der Best Retail Cases Awards, die in regelmäßigen Prämierungsrunden gegeneinander antreten, um in zwei verschiedenen Votings die Stimmen einer fachkundigen Medienjury und der Anwender für sich zu gewinnen.

 

Hintergrund Best Retail Cases

Die Plattform informiert über die besten Installationen und Lösungen im nationalen und internationalen Handel. Früher nur für die Teilnehmer der RetailTour sichtbar, ist sie nun auch öffentlich zugänglich. Ziel ist es, eine der größten Plattformen im Handel zu werden. Weltweit sind aktuell 1.000 Cases gelistet.

Hintergrundinformation Location Based Marketing Association e.V.
Die Location Based Marketing Association ist ein internationaler Verband, der die Verbindung der realen Welt mit der digitalen Welt in das Zentrum seiner Aktivitäten stellt. So ist der LBMA e.V. die Vertretung und Plattform für alle ortsbezogenen Lösungen & Services von Unternehmen/Organisationen am Point of Sale und Point of Interest.

 

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Erding, 21. Januar 2021

Jede Stimme zählt – Anwender-Voting für Best Retail Cases Award geht in die zweite Runde

Auf der Best Retail Cases-Webseite können Service- und Technologie-Anbieter ihre im praktischen Einsatz befindlichen Lösungen interessierten Händlern vorstellen. Die Datenbank umfasst derzeit bereits mehr als 110 Cases – weitere Einträge sind gerne willkommen. Von den eingetragenen Cases nehmen 22 an der aktuellen Runde der Best Retail Cases Awards teil, mit denen regelmäßig die besten Technologien und Services ausgezeichnet werden. Viele der eingereichten Cases wurden dabei für renommierte Firmen wie Zalando, Dehner, Globetrotter, Müller oder KiK umgesetzt. Die Sieger der Best Retail Cases Awards werden unter anderem per Voting ermittelt: Noch bis zum 9. Februar 2021 dürfen Anwender über ihre Favoriten abstimmen.

Die Erwartungen der Kunden an Händler sind in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen – und haben sich durch die Corona-Pandemie noch einmal deutlich verändert. Um gegen die Konkurrenz zu bestehen, müssen Händler deshalb Angebote nun besonders kundenfreundlich gestalten, interne Abläufe weiter optimieren, neue Technologien implementieren und innovative Services einführen. Sowohl On- als auch Offlineunternehmen profitieren dabei von erfahrenen Partnern, die vielfältige Lösungen für nahezu alle Probleme anbieten.

Zahlreiche Beispiele für eine solche Zusammenarbeit zwischen Handel und Service-Providern lassen sich in der Best Retail Cases-Datenbank finden, die unter www.bestretailcases.com für jeden frei zugänglich ist. Herausragende Cases werden zudem regelmäßig mit dem Best Retail Cases Award ausgezeichnet. Dabei haben die Nutzer selbst das Wort: Noch bis zum 9. Februar 2021 können Anwender ihre Favoriten aus 22 verschiedenen Cases wählen und so die Sieger küren. Unter allen Votern wird ein City-Bike verlost. Zusätzlich zum Anwendervoting bewertet erneut eine Jury aus branchenerfahrenen Medienvertreter die Cases individuell. Auch unabhängig von der Preisvergabe können Unternehmen ihre Anwendungsbeispiele aus dem Handel in die Datenbank eintragen und so einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Die Nominierten des Best Retail Cases Award kommen diesmal aus den Bereichen Technologie, E-Commerce & Omnichannel sowie Marketing, Service & Store Design. Die Preisträger werden am 18. Februar im Rahmen der LOCA Conference (https://www.loca-conference.com/), dem Verbandsevent der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.), bekannt gegeben und ausgezeichnet. Die LBMA ist Initiatorin der Best Retail Cases Awards und der Best Retail Cases-Webseite.

 

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Best Retail Cases Award
Voting-Start zum Jahreswechsel

Mit den Best Retail Cases Awards werden regelmäßig die besten Technologien und Services ausgezeichnet, die dem Handel bei der Überwindung seiner mannigfaltigen Herausforderungen praktisch helfen. Das Besondere: Über die Preisvergabe stimmen nicht nur branchenerfahrene Medien-Jurymitglieder, sondern auch die Anwender selbst ab. Die neue Votingrunde für die Preisverleihung 2021 startet am 4. Januar 2021.

Anwender wählen ihre Favoriten diesmal aus insgesamt vier Kategorien. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Lösungen für den Online-Handel, deren Anbieter und Nutzer sich in der Rubrik “eCommerce – Best of Marketing und Verkaufs-Strategien” weiterhin für die Teilnahme bewerben können. Noch bis zum 18. Dezember 2020 lassen sich Cases in dieser und den weiteren Kategorien Retail Technology, Retail Marketing, Service & Store-Design sowie Omnichannel einreichen. Dazu müssen Interessierte ihren Case lediglich auf der Best Retail Cases-Seite (www.bestretailcases.com) eintragen und für den Preis nominieren.
Bei der vergangenen Prämierungsrunde stieß die Preisverleihung auf reges Interesse in der Händler- und Anwender-Community. Über 2.500 Voter gaben ihre Stimme für Cases wie den Connected Commerce-Ansatz von Otto & ECE, den digitalen Assistenten für die Mitarbeiter von Fressnapf, die Behälter für unverpackte Lebensmittel bei tegut, eine Lösung für die Automatisierung des Amazon-Vertriebs oder das Scan&Go-System des österreichischen Lebensmitteleinzelhändlers Billa ab.

Im nächsten Jahr werden die von der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) ins Leben gerufenen Best Retail Cases Awards am 18. Februar auf der LOCA conference vergeben. Das Verbandsevent LOCA findet pandemiebedingt rein virtuell statt und lädt zum Austausch über aktuelle Entwicklungen bei Technologien, Marketing und Services im Handel. Die Conference und Preisverleihung wird per Stream auf die digitale Eventplattform übertragen, ebenso finden dort Online-Workshops und diverse Panelrunden statt. Die LBMA trifft sich hier international und lässt durch das Dinner- und Brunchformat virtuell die Grenzen verschwinden. Verschiedene Länderstammtische von Asien über US und Europa zeigen auf, was auf der Welt im Handel lokal und digital passiert. Unternehmen, die in der Best Retail Cases Datenbank gelistet sind, erhalten zudem die Gelegenheit Ihre Produkte am zweiten Tag der LOCA zu präsentieren. Sowohl die aktuellen Einreicher als auch die Prämierten und Gewinner-Cases der Best Retail Cases Awards 2020 können hier dabei sein.

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Best Retail Cases Award geht in zweite Runde
Lösungen für den E-Commerce gesucht

Der E-Commerce boomt derzeit mit zweistelligen Wachstumsraten. Doch der Markt ist stark umkämpft, weshalb herausragende Marketingansätze und Verkaufsstrategien gefragt sind. Anbieter und Händler können ihre maßgefertigten Lösungen nun auf der Best Retail Cases-Webseite präsentieren und so einem breiten Publikum näher bringen. Noch mehr Aufmerksamkeit garantiert die Teilnahme am Best Retail Cases Award, der diesen Anwendungsbeispielen eine eigene Sonderkategorie einräumt.

In der zweiten Prämierungsrunde der Best Retail Cases Awards steht das Thema “eCommerce – Best of Marketing und Verkaufs-Strategien” im Fokus. Unternehmen haben noch bis zum 30. November Zeit, sich mit relevanten Cases für den von der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) ins Leben gerufenen Preis zu bewerben. Maßnahmen zur Kundenbindung oder Erhöhung der Conversion Rate lassen sich ebenso einreichen wie beispielsweise Optimierungen bei der Produktdarstellung oder der gekonnte Einsatz von Augmented und/oder Virtual Reality im Verkaufsprozess. Zusätzlich sind wieder Cases gesucht, die in den Kategorien Retail Technology, Retail Marketing & Service, Store-Design und Omnichannel glänzen.

Die im September erstmals verliehenen Best Retail Cases Awards zeichnen Anwendungen und Services im Handel aus, mit denen sich dieser den Herausforderungen der digitalen Transformation stellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie in stationären Geschäften, rein online oder in Omnichannel-Konzepten zum Einsatz kommen. Eine fachkundig besetzte Jury und die Anwender entscheiden über die Gewinner. In der zweiten Prämierungsrunde werden die Sieger am 28. Januar 2020 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet während der LOCA Conference in Wiesbaden (6./7. Februar 2020) statt.

Zuvor sind ab dem 7. Dezember erneut die Anwender aufgerufen, für ihre jeweiligen Favoriten abzustimmen. Firmen können den Zeitraum bis zum Voting-Ende am 18. Januar 2021 nutzen, um für ihren Case zu werben und so möglichst viele Stimmen zu sammeln. Die Jury entscheidet in mehreren Sitzungen unabhängig davon, wer ihrer Ansicht nach einen Preis verdient.

Auch Firmen, die nicht am Award teilnehmen möchten, können profitieren, indem sie ihre im praktischen Einsatz bewährten bzw. dafür geplanten Lösungen in der Best Retail Cases-Datenbank eintragen. Mit der immer weiter expandierenden Übersicht finden Händler und weitere Unternehmen schnell Technologien und Services, die ihnen beim Überwinden mannigfaltiger Herausforderungen helfen können.

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Best Retail Cases Award: Die Gewinner wurden ermittelt

Erstmals wurden die von der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) ins Leben gerufenen Best Retail Case Awards für die besten Handelsinnovationen verliehen, die sich größtenteils bereits im praktischen Einsatz bewähren. Eine Medienjury und die Anwender kürten ihre Lieblingscases und vergaben in den Bereichen Sehenswertes in der Covid-Zeit, Retail-Technologien, Marketing, Service & Store Design, Omnichannel sowie eCommerce ihre Stimmen. Welche Cases konnte beim Anwender-Voting punkten und wer hat die Medienjury überzeugt?

Über 2.500 Voter und eine fünfköpfige Medienjury stimmten über insgesamt 38 Cases ab. In einem Punkte-System vergab die Medienjury ihre Rankings und ermittelte ihre Favoriten. „Die Entscheidung fiel nicht leicht, da jeder der eingereichten Cases wirklich gut war“, sagt Angelique Szameitat, Juryleitung und Chefredakteurin der GFM Nachrichten – Digital für Handel und Marketing. „Das aktive Jury-Team der verschiedenen Medienhäuser, das sich für diese Prämierungsrunde zusammenfand, hatte unterschiedliche Werte im Blick und somit teils auch abweichende Ansichten zu den Cases. Es war somit spannend, wer es dann doch auf das Treppchen schaffen konnte.“ Die Anwender haben unabhängig von der Jury entschieden, wobei einzelne Anbieter ihre Chancen durch gute Promotion deutlich verbesserten. Hier das Jury-Video: https://bestretailcases.com/

Einig waren sich Jury und Anwender bei dem vom österreichischen Lebensmitteleinzelhändler Billa genutzten Scan&Go-System, das beide Seiten als Gewinner der Sonderkategorie rund um die Bewältigung der Covid-19-Folgen sehen. In der von shopreme entwickelten Lösung müssen Kunden die gewünschten Produkte einfach nur kurz mit ihrem Smartphone einscannen und können anschließend ohne Anstehen an einer Kasse den Laden einfach wieder verlassen. Dies überzeugte die Jury in der Kategorie „Sehenswertes in Covid-19: Rethinking Retail“ noch etwas stärker als die gelungenen Systeme zur Gesichtsmaskenerkennung bzw. Einlasskontrolle, die in deutschen Supermärkten und Discountern, bei Denner oder im Einrichtungshaus Ostermann betrieben werden.

Im Bereich der „Retail Technology“ gewann ebenfalls eine Scan&Go-Technologie das Jury-Voting. Bei der tschechischen Metro-Tochter Makro überprüft diese anhand mehrerer Aspekte zusätzlich, ob alle in den Warenkorb gelegten Artikel auch wirklich gescannt wurden. So beugt Anbieter Bizerba Diebstahlversuchen vor. Bei den Nutzern kam der intelligente Assistent für In-Store-Aufgaben, den ecx.io für den Tierspezialisten Fressnapf bereitstellt, besser an. Die Jury würdigte ihn mit einem dritten Platz. Das Silberpodest reservierte sie für die IoT-Plattform von ReACT, die bei Edeka Nord die Kommunikation zwischen Marktleitung, Marktmitarbeitern, Kunden und Markttechnik beschleunigt.

In der Kategorie „Retail Marketing, Service & Store Design“ konnten sich sowohl eine High Tech- als auch eine Low Tech-Lösung behaupten. HL Display verfolgt mit seinen bei tegut präsenten Schütt- und Schöpfbehältern den Nachhaltigkeitsgedanken: Sie sind speziell dafür konzipiert, unverpackte Lebensmittel geschützt und gleichzeitig schön zu präsentieren, was die Lösung in den Augen der Nutzer zu einem absoluten Gewinner macht. Bei der Jury war lediglich der Smart Mirror Hub noch beliebter, den JumpnShoez in Landau verwendet. Der digitale Spiegel wird von Mirrads mit Barcode- und NFC-Scannern verknüpft, was Kunden beispielsweise schnelle Interaktionen aus der Umkleidekabine heraus ermöglicht. 

Die enge Zusammenarbeit der Online-Shopping-Plattform Otto mit dem Einkaufszentrum-Betreiber ECE (über das Joint-Venture Stocksquare) wurde in der Kategorie „Retail Omnichannel“ von den Nutzern und auch der Jury als beispielhaft gesehen. Beide Unternehmen verknüpfen hier ihre Bestandsinformationen, um die Lücke zwischen online und offline zu schließen. Noch besser gefiel der Jury allerdings eine mobile Lösung von ROQQIO, mit der sich Läden nahtlos in ein Omnichannel-Erlebnis einfügen lassen, da sie zahllose Anwendungsmöglichkeiten bietet. Wie gut Omnichannel gelingen kann, zeigt das gleiche Unternehmen gemeinsam mit dem Fahrradhändler Rose Bikes – und sicherte sich mit diesem Case zusätzlich den dritten Platz.

Beim „Retail eCommerce“ konnte ein Ansatz von Retresco die Jury überzeugen. MediaMarktSaturn verwendet dessen Technologie, um die Erstellung von Produktbeschreibungen zu automatisieren. Der zweitplatzierte Case sorgt bei Gärtner Pötschke für die Steigerung von Kundenbindung und Conversion-Rate, FACT-Finder liefert hierbei die passenden Systeme. Bei den Nutzern war der Ansatz von SPACEGOATS populär, den Amazon-Vertrieb für interessierte Händler stärker zu automatisieren und zu internationalisieren.

Im Rahmen der RetailTour Conference in Zürich zeichneten der Vorstandsvorsitzende der Location Based Marketing Association (LBMA e.V.) Carsten Szameitat sowie die Medienjury am 2. September die Gewinner aus. Zusätzliche Details zu allen prämierten und zahlreichen weiteren Cases präsentiert die LBMA auf ihrer Best Retail Cases-Webseite (https://bestretailcases.com/), die auch als Wegweiser für den Handel im Lösungs-Dickicht dienen soll. Die nächste Phase der Best Retail Cases Awards ist zudem bereits in Vorbereitung.


Gewinner Best Retail Cases Award nach Kategorien

Sehenswertes in Covid-19: Rethinking Retail

Gewinner Nutzer-Voting: Billa: Per Scan & Go einkaufen (mit shopreme) – Doppelgewinner (Medien Platz 1),

 

Retail Technology

Gewinner Anwender-Voting: Fressnapf: Intelligent assistant for in-store tasks (with ecx.io)

Retail Marketing, Service & Store Design

Gewinner Anwender-Voting: tegut: Gravity- & Scoop Bins für unverpackte Lebensmittel (mit HL Display)

 

Retail Omnichannel

Gewinner Anwender-Voting: Otto & ECE: Connected Commerce (mit Stocksquare)

  1. Platz Anwender-Voting: Supermärkte: Datengetriebenes Media-System (mit C.A.P.)

 

Retail eCommerce

Gewinner Anwender-Voting: Amazon-Händler: Internationalisierung und Automatisierung des Amazon-Vertriebs (mit SPACEGOATS)

 

ALLE Gewinner im Platz-Ranking der votes seitens der Anwender

 

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Rethinking Retail: Best Retail Cases gesucht

Die interessantesten und schönsten Ideen rund um Covid-19 im Fokus

Es gibt unzählige Optionen, mit denen sich der Handel für Gegenwart sowie Zukunft rüstet und Einkaufserlebnisse im Laden oder online kundenfreundlich gestaltet. Die Best Retail Cases-Plattform, eine weltweite Initiative der Location Based Marketing Association, bittet alle Interessierten, ihre Lösungen einzutragen und lädt zum Stöbern in der Datenbank ein. Technologie-, Marketing- und Serviceanbieter, aber auch der Handel selbst sind aufgerufen, ihre besten, innovativsten und praktischsten Lösungen einzustellen – egal ob im eCommerce-Bereich, in stationären Filialen oder plattformübergreifend.Zudem können die Einreicher an einer Award-Prämierung teilnehmen. Die erste fokussiert sich im September auf das Thema: Sehenswertes rund um COVID-19: Rethinking Retail – die besten und schönsten Ideen.

Die Location Based Marketing Association und ihr weltweites RetailTour-Konzept mit Shop-Live-Touren und Workshops, hat die Webseite Best Retail Cases gestartet. Früher nur für die Teilnehmer der RetailTour sichtbar, ist die Case-Datenbank nun auch öffentlich zugänglich. Zu finden sind die innovativsten und interessantesten Beispiele aus dem Handel und wie sich moderne Technologien und Services effektiv einsetzen lassen. Unternehmen können hier die unterschiedlichsten Anwendungen präsentieren und so einem breiten Publikum zugänglich machen.

Alle Cases lassen sich zusätzlich auch für den Best Retail Award einreichen, der am 2. September im Rahmen der RetailTour Conference Rethinking Retail im ersten Turnus vergeben wird. In insgesamt fünf Kategorien prämieren eine fachkundige Jury und Händler (per Anwendervoting) die besten praktischen Beispiele für die fortschreitende Evolution des Handels. Aus aktuellem Anlass gibt es diesmal eine Sonderkategorie für alle technischen Neuerungen, die aufgrund der Covid-19-Pandemie eingeführt wurden. Die weiteren Preisträger werden in den Kategorien Technology, eCommerce, Omnichannel sowie Marketing, Service & Store Design gekürt. Um am Award teilzunehmen, müssen die Cases bis zum 25. Juli eingereicht werden.

Die Gewinner profitieren von einem Mediabudget unserer Partner und einer umfassenden Berichterstattung in zahlreichen Medien. Und auch schon während des Anwendervotings werden die Cases auf der Webseite und den Medien beworben und zum Voting präsentiert.

Händler und Marktteilnehmer werden regelmäßig aufgerufen unter den jeweils präsentierten Cases-Gruppen ihren Favoriten zu wählen. Das Voting startet am 27. Juli, läuft bis zum 30. August und ist in drei Phasen unterteilt. Derzeit ist erst eine Auswahl der bereits eingereichten Cases sichtbar, damit wir die Qualität der Einträge bis zum Beginn der Abstimmung noch weiter verbessern können. Spätestens zum Votingbeginn am 27. Juli sind alle Cases freigeschaltet.

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Ansprechpartner für die Presse:
Jacqueline Gebhard
LBMA e.V., PR- und Social Media für Best Retail Cases
T: +49 (0) 8122 / 5536 – 440
E-Mail: office@theLBMA.org

Internet: www.thelbma.org | www.bestretailcases.com