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Von 100.000 auf 30 Millionen: Wie Powerfood AG mit Unified Commerce zum Marktführer wurde

Posted by Szameitat auf 11. November 2025
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Während viele Händler bei jedem Wachstumsschub ihre Software wechseln müssen, zeigt die Powerfood AG aus der Schweiz, wie es anders geht: Vom kleinen Startup zum Marktführer für Sporternährung – mit derselben Plattform. Best Retail Cases hat sich im Interview mit    Jonny Hofberger von Actindo diesen bemerkenswerten Use-Case genauer angeschaut und erklärt, warum Unified Commerce der Schlüssel zum Erfolg ist und weshalb Unternehmen mit veralteten Legacy-Systemen morgen vielleicht nicht mehr existieren.


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Die Krise als Chance: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für Veränderung ist

Die E-Commerce-Branche befindet sich im Umbruch. Der Corona-Boom ist vorbei, Agenturen kämpfen mit Personalabbau, und überall wird an Kosten gespart. Doch während viele Unternehmen in der Defensive verharren, sieht Jonny Hofberger von Actindo darin vor allem eines: eine Riesenchance.

„Die Chinesen machen das so schön“, erklärt Hofberger. „Das Wort für Krise besteht bei ihnen aus zwei Zeichen: ‚Gefahr‘ und ‚Opportunity‘. Und ich glaube, genau dieses Mindset beschreibt, was wir gerade in Europa brauchen.“ Seine Botschaft ist klar: „Wer sich heute noch mit teuren Legacy-Systemen herum schlägt, den wird es morgen vermutlich nicht mehr geben.“

Ein Unternehmen, das diesen Wandel bereits erfolgreich gemeistert hat, ist die Powerfood AG aus der Schweiz – ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie strategische Technologieentscheidungen nachhaltiges Wachstum ermöglichen.

 

Die Powerfood-Story: Vom Startup zum Schweizer Marktführer

Als die Powerfood AG startete, lag der Jahresumsatz bei bescheidenen 100.000 Schweizer Franken. Heute ist das Unternehmen Marktführer in der Schweiz für Sporternährung mit einem Umsatz von über 30 Millionen Franken – Tendenz steigend.

Das Besondere? Powerfood hat von Anfang bis heute mit derselben Software gearbeitet: der Unified-Commerce-Plattform von Actindo. „Erst war es nur E-Commerce, dann kamen stationäre Geschäfte dazu – und trotzdem macht Powerfood mit der gleichen Software weiter. Das gibt’s nicht oft.“

Die Realität im E-Commerce sieht für die meisten anders aus: Mit jeder Wachstumsphase stoßen sie an Systemgrenzen. Die Folge: schmerzhafte Migrationsprojekte, hohe Kosten und Datenverluste. Powerfood hat diesen Teufelskreis von vornherein vermieden.

 

Der Erfolgsfaktor: Unified Commerce statt Flickenteppich

Was macht den Powerfood-Case so einzigartig? Hofberger sieht mehrere entscheidende Faktoren: „Actindo ist seit 2007 ein SaaS-Produkt“, erklärt er. „Damals haben die Hersteller alle noch On-Premise gemacht.Wir waren schon immer in der Cloud.“ Für Powerfood bedeutete das: keine IT-Infrastruktur selbst hosten, keine manuellen Updates, keine Skalierungsprobleme.

Noch wichtiger ist die Unified-Commerce-Philosophie. „Es ist wirklich eine unified Customer Experience, die Powerfood da machen kann – über alle Channels hinweg bis zum stationären Geschäft“, betont Hofberger. Das bedeutet konkret: Click & Collect (online bestellen, im Laden abholen), Ship from Store (Versand direkt aus der Filiale), Cross-Channel-Retouren (online gekauft, im Laden zurückgegeben) und einheitlicher Lagerbestand mit Echtzeit-Verfügbarkeit über alle Kanäle.

„Früher nannte man das Omnichannel, heute sprechen wir von Unified Commerce“, sagt Hofberger. Der Unterschied: Statt verschiedene Systeme mühsam zu verbinden, ist Unified Commerce von Grund auf als einheitliche Plattform konzipiert.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die gemeinsame Entwicklung: „Das Unternehmen Actindo hat sich mit dem Kunden quasi mitentwickelt, das ist immer ein Miteinander“, beschreibt Hofberger die Partnerschaft. „Und ich glaube, das macht diese Story aus.“

 

Was der Gründer von Powerfood besonders schätzt

Im Video-Case (link) berichtet der Gründer von Powerfood, was ihm am meisten geholfen hat: „Er spart sich super viel manuelle Arbeit“, fasst Hofberger zusammen. „Er muss nicht irgendwo Excel-Tabellen die ganze Zeit hin und her schubsen, sondern hat alles in einem System – sowohl den E-Commerce als auch das stationäre Geschäft.“

Diese Zeitersparnis ermöglicht es dem Team, sich auf strategische Themen zu konzentrieren statt auf operative Kleinarbeit. Und sie reduziert Fehlerquellen drastisch: Keine doppelte Datenpflege, keine Inkonsistenzen, keine manuellen Abgleiche.

 

Die Actindo Unified Commerce Plattform: Features, die den Unterschied machen

Das System zeichnet sich vor allem durch Echtzeit-Tracking und proaktives Prozess-Monitoring aus. „Was passiert wann, in welcher Kasse, in welchem Channel?“, erklärt Hofberger die Kernfunktion. Besonders deutlich wird der Nutzen im Stadionbereich: „Während einem Fußballspiel kann man gucken: In welcher Kasse ist was gelaufen?“ Wo brauche ich mehr Personal, weil gerade zu viel los ist? Du kannst Echtzeit dein Personal dorthin schicken.“

Zusätzlich warnt das System proaktiv vor Problemen. „Das Wichtigste ist, dass man proaktiv auf Fehler hingewiesen wird, wenn irgendwo etwas knallt, wenn irgendwo ein Fulfillment nicht stimmt“, so Hofberger. Statt dass Fehler erst durch Kundenreklamationen auffallen, können Händler sofort reagieren und Prozesse optimieren.

 

Für wen eignet sich Actindo?

Hofberger ist hier transparent: „Unser ICP beginnt so bei 15 Millionen Jahresumsatz.“ Es gibt auch Kunden, die mal zehn machen, aber die haben dann eine Wachstumsstrategie. Wenn du nur eine Filiale hast und nur 50.000 Euro Umsatz im Jahr drehst, dann bist du nicht unser Kunde.“

Typisches Profil:

  • Ab ca. 10+ Filialen oder entsprechendem Online-Volumen
  • 15+ Millionen Euro Jahresumsatz
  • Multichannel-Strategie
  • Bereitschaft, ab 1.000 Euro monatlich für Software zu investieren

Auf die Frage, wie sich Actindo von anderen unterscheidet, positioniert Hofberger die Plattform wie folgt: „Gegenüber großen Monolithen wie SAP-Konstrukten sind wir günstig, sehr leicht, sehr schnell“, positioniert Hofberger die Plattform. „Das ist eine Chance für Unternehmen, die moderne Technologie wollen ohne den Enterprise-Overhead.“

 

Der aktuelle Markt: Effizienz ist das neue Wachstum

Die E-Commerce-Landschaft 2024 unterscheidet sich fundamental von der in den Corona-Jahren. „Der Corona-Trend hat sich nicht fortgesetzt“, konstatiert Hofberger. „Viele Partner und Agenturen struggeln, bauen Personal ab. Es geht seit zwei Jahren darum, Effizienz zu erlangen.“

Doch viele trauen sich den nötigen Systemwechsel nicht zu: „Effizienz bedeutet häufig: noch mal einen Systemwechsel zu machen. Der Schmerz ist groß – oh Gott, neue Software, alle müssen es neu lernen.“ Hofbergers Warnung jedoch ist deutlich: „Wer sich mit teuren Legacy-Systemen heute noch herumschlägt, den wird es morgen vermutlich nicht mehr geben.“ Er rät: „Man muss sich ein bisschen gesund schrumpfen, vielleicht auch als Kunde. Ein bisschen weniger Personal, nicht mehr so viel Zusatzkosten – gerade in Zeiten von KI.“ Diese Aussage mag hart klingen, aber sie spiegelt die Realität vieler mittelständischer Händler wider: Wer jetzt nicht effizienter wird, verliert den Anschluss.

 

KI: Der nächste Game-Changer im Commerce

Wenn Hofberger über die Zukunft spricht, kommt er schnell auf Künstliche Intelligenz zu sprechen. Und er macht keinen Hehl daraus, wie begeistert er davon ist: „KI wird auch bei Actindo eine immer größere Rolle spielen. Wir haben in unserem Produktportfolio einen extra Bereich, der heißt ‚KI und Prozesse‘. Da werden wir in den nächsten Monaten die ersten Sachen ausrollen.“

Zudem sieht er gerade im Kontext der aktuellen Effizienz-Anforderungen, dass KI den Unterschied macht. So weist er darauf hin: Statt dass Analysten Stunden oder Tage damit verbringen, Daten auszuwerten, liefert die

KI in Sekunden Antworten. Fehler in Prozessen werden automatisch erkannt. Optimierungspotenziale werden proaktiv aufgezeigt. Das ermöglicht es kleineren Teams, mehr zu leisten – genau das, was der Markt gerade fordert.  „2026 werden wir vor allem starke KI-Integration haben“, so Hofbergers Ausblick.

Fazit: Wachstum braucht die richtige Plattform

Die Geschichte von Powerfood AG zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn von Anfang an die richtige Technologieentscheidung getroffen wird. Statt alle paar Jahre schmerzhafte Systemwechsel durchmachen zu müssen, konnte das Schweizer Unternehmen sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren: Wachstum.

Die Erfolgsfaktoren sind klar:

  • Unified Commerce statt Flickenteppich: Eine Plattform für alle Channels
  • SaaS statt On-Premise: Flexibilität und automatische Updates
  • Echtzeit statt Verzögerung: Sofortige Transparenz über alle Prozesse
  • Skalierbarkeit von Anfang an: Vom Startup bis zum Mittelstand ohne Wechsel
  • Zukunftsfähigkeit: KI-Integration und kontinuierliche Innovation

Jonny Hofbergers Botschaft an den Markt ist eindeutig: „Wer versteht, diesen Umschwung zu machen – weg von Legacy-Systemen, hin zu modernen, effizienten Plattformen –, den wird es auch morgen noch geben.“ „Wer es nicht versteht, vielleicht nicht.“

Die Powerfood AG hat es vorgemacht. Und mit Plattformen wie Actindo steht die Technologie bereit, um auch anderen Händlern diesen Weg zu ermöglichen.

 

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